Manchen Männern sagt man ja nach, das sie nicht mehrere Dinge gleichzeitig machen können.
Gerade das geht bei mir im Moment relativ schmerzfrei.
Kölnpfad, UTMB, TTdR230, 48h-Lauf, Race Across Burgenland, sind die nächsten Projekte, die etwas mehr Aufmerksamkeit bedürfen und gut geplant sein wollen.
Glücklicherweise sind TTdR230, 48h-Lauf + Race Across Burgenland zeitlich soweit auseinander, das es kein Problem mit der Vorbereitung/Regeneration gibt.
Die gedankliche Vorbereitung/Planung beginnt aber schon jetzt, denn Radfahrer als Begleiter benötige ich für die TTdR230!!! Einige haben sich auch schon gemeldet -> Danke dafür!!! Party gibt es im Ziel!!!
Parallel habe ich sogar in meinem Heimatstädtchen eine Trainingsmöglichkeit für den 48h-Bahnlauf bekommen.
Kölnpfad gestaltet sich mit der Sponsorensuche schwierig!! Alle angeschriebenen Firmen sagen wegen eigener Projekte ab. Schade!!!
Für den UTMB kann ich nur noch laufen, alles andere ist schon getan. Einzig ein Treffen in Chamonix wäre noch zu planen.
Einzig “Race across Burgenland” könnte etwas kritisch werden, da der Transalpine-Run 2010 “im Raum” steht!!!
Zwischendurch lenke ich mich noch mit laufen ab.
Grüße
Michael
Samstag, 18. Juli 2009
Dienstag, 14. Juli 2009
Rheinsteig (spontan) Lahnstein-Kestert 40km (12.07.09)
Da erreicht mich am Samstagnachmittag ein Anruf von einem Läufer, der mal ganz spontan am Sonntag einige Teiletappen des Rheinsteig laufen wollte. Da ich ihm leider kurz zuvor schon 3 x wegen einer anderen spontanen verrückten Laufidee absagen musste, viel es mir leicht, hier zu zusagen, zumal mich der Rheinsteig mal ausserhalb des kurzen, aber knackigen “Rheinsteig-Extrem” interessierte.
Allerdings war es die Uhrzeit, die mich kurz etwas stocken ließ.
6 Uhr abholen und 7 Uhr starten und zwar in Lahnstein (hinter Koblenz). Der Rheinsteig beginnt zwar schon in/bei Bonn, aber weiter südlich wäre es interessanter und knackiger, was den ständigen Höhenwechsel betrifft.
Es hat sich gelohnt, die Aussichten waren klasse, ich habe noch nie soviel Burgen hintereinander gesehen und die ständigen Wechsel von einem Hügel zum nächsten Hügel, incl. der unterschiedlichsten Bergabpassagen waren einfach klasse. Die ersten Wanderer kamen uns erst nach 3 Stunden entgegen, bzw. machten vor uns den Weg frei. Alle freundlich und gut gelaunt, bzw. überrascht, das wir es so eilig hatten. *gg*
Mit ca. 2 km Anlauf sind wir vom Lahnsteiner Bahnhof auf den Rheinsteig gestoßen und dann nur durch grüne Oasen, Wälder, Wiesen und Pfad gelaufen. Man kann sich eigentlich nicht verlaufen, wenn man die Markierungen kennt, alles ist gut beschildert und Hinweise auf den nächsten Bahnhof der jeweiligen Teiletappe machen es einem so einfach, entweder aufzuhören, oder mit den KM-Angaben auf den Schildern, einfach noch eine weitere Etappe zu laufen.
Mir hat es Spaß gemacht. Auf dem Rheinsteig war ich sicherlich nicht das letzte Mal.
Irgendwann werde ich sicherlich auch mal den kompletten Rheinsteig von Bonn - Wiesbaden gelaufen sein, entweder als richtigen Etappenlauf, oder eben spontan und dann Stück für Stück.
Grüße
Michael
P.S. Wir sind ca. 6 Stunden auf den 40km unterwegs gewesen und dabei konsequent jede Steigung (in Vorbereitung auf den UTMB) gegangen.
Die Rückfahrt mit dem Zug hat schlappe 23 Minuten gedauert.
Allerdings war es die Uhrzeit, die mich kurz etwas stocken ließ.
6 Uhr abholen und 7 Uhr starten und zwar in Lahnstein (hinter Koblenz). Der Rheinsteig beginnt zwar schon in/bei Bonn, aber weiter südlich wäre es interessanter und knackiger, was den ständigen Höhenwechsel betrifft.
Es hat sich gelohnt, die Aussichten waren klasse, ich habe noch nie soviel Burgen hintereinander gesehen und die ständigen Wechsel von einem Hügel zum nächsten Hügel, incl. der unterschiedlichsten Bergabpassagen waren einfach klasse. Die ersten Wanderer kamen uns erst nach 3 Stunden entgegen, bzw. machten vor uns den Weg frei. Alle freundlich und gut gelaunt, bzw. überrascht, das wir es so eilig hatten. *gg*
Mit ca. 2 km Anlauf sind wir vom Lahnsteiner Bahnhof auf den Rheinsteig gestoßen und dann nur durch grüne Oasen, Wälder, Wiesen und Pfad gelaufen. Man kann sich eigentlich nicht verlaufen, wenn man die Markierungen kennt, alles ist gut beschildert und Hinweise auf den nächsten Bahnhof der jeweiligen Teiletappe machen es einem so einfach, entweder aufzuhören, oder mit den KM-Angaben auf den Schildern, einfach noch eine weitere Etappe zu laufen.
Mir hat es Spaß gemacht. Auf dem Rheinsteig war ich sicherlich nicht das letzte Mal.
Irgendwann werde ich sicherlich auch mal den kompletten Rheinsteig von Bonn - Wiesbaden gelaufen sein, entweder als richtigen Etappenlauf, oder eben spontan und dann Stück für Stück.
Grüße
Michael
P.S. Wir sind ca. 6 Stunden auf den 40km unterwegs gewesen und dabei konsequent jede Steigung (in Vorbereitung auf den UTMB) gegangen.
Die Rückfahrt mit dem Zug hat schlappe 23 Minuten gedauert.
Freitag, 10. Juli 2009
Kölnpfad 9,10,11 Etappe - 47km -> Wald und Rhein
Am Mittwoch, den 08.07.09 war es endlich mal wieder so weit.
Ich wollte mal wieder den Kölnpfad laufen und suchte mir die "Schlussetappen" aus, denn hier ist der Weg vom Zielort zu meinem Startort nicht weit entfernt!!
Warum das so wichtig ist?!?
Der Kölnpfad ist ein "Rundwanderweg" um Köln und somit ist zwar jede einzelne Etappe gut zu laufen/wandern und man kommt aus dem jeweiligen Etappenziel mit der Bahn gut zurück ins Zentrum von Köln, aber ich liege mit dem Zielschluss der 11. Etappe von Rodenkirchen eher im Süden von Köln.
Daher konnte ich mit der Bahn gut ins Zentrum fahren, um von dort aus an den Startort der 11. Etappe ins Bensberg zu kommen. Eine gute 3/4 Stunde habe ich mit der Bahn gebraucht, aber es hat sich gelohnt.
Die 9. Etappe von Bensberg nach Wahn war herrlich, es ging fast nur durch die Wälder, beginnend im Königsforst, hinauf zu Köln´s höchstem "Gipfel" dem Monte Troodelöh mit 118,04 Metern!!! Immerhin 3 Meter höher als Berlin´s höchste Erhebung mit dem Müggelberg. *gg*
Die stetigen kleinen Steigungen waren aber nicht ohne durch den Königsforst, als Start über 18km mit der 9.Etappe hatte ich mir da schon etwas knackiges ausgesucht. Aber das machte halt das schöne Laufen in den Wäldern wieder wett, zumal ich hier relativ gut geschützt kaum etwas vom Regen mitbekommen habe. Die Markierungen waren gut, ich konnte mich gut zurechtfinden. So lief es dann relativ gut bis zum Etappenzielort in Wahn. Hier war leider eine Baustelle und die beschriebene Kreuzung im Buch war nicht mehr vorhanden. Es entsteht ein Kreis in der Nähe vom S-Bahnhof und die Zeichen des Wanderweges wurden wohl entfernt.
Ohne Buch und der näheren Beschreibung, wie es denn weitergehen würde, hätte ich den Fortgang, bzw. den Beginn der 10. Etappe über 20km wohl nicht so schnell gefunden.
Nun begann aber ein ganz anderer Abschnitt, es war erst mal kein Wald in Sicht, dafür ging es an den Bahngleisen entlang, durch kleinere Dörfer und freie Felder. Angenehmer frischer Wind blies einem da frontal entgegen. Sollte der Start des Kölnpfad am 15.08.09 wirklich so verlaufen, wie ich jetzt meine 3. Etappen ausgesucht hatte, dann wäre die ersten 38km nicht ohne, denn der Wind lies einfach nicht nach. So kam ich dann über die Felder und kleinere Straßen nach Zündorf, dem Etappenzielort der 10. Etappe. 38km in den Beinen, glücklicherweise war kein gutes Wetter, denn auf der Groov in Zündorf (kleine Halbinsel am Rhein) war nicht viel los und die Biergärten waren geschlossen. ;-)
Es war also relativ einfach, sich auf den den Weg der letzten 9km von Zündorf nach Rodenkirchen zu machen, die dann nur noch über 9km führen sollten, dafür aber komplett am Rhein entlang. Zeit für Wettrennen mit Ruderbooten oder diversen Rheindampfern hatte ich aber nicht, waren sie Rheinabwärts doch wesentlich schneller. Zudem blies mir hier auch ein Gegenwind ins Gesicht. Dafür war aber die permanente Aussicht auf den Rhein und die Begnungen mit vielen Läufern eine interessante Alternative. Auch wenn es zwischendurch über ehemaliges Militärgebiet ging und es verboten sei, sich abseits der offiziellen Wege aufzuhalten. ;-)
In Rodenkirchen angekommen, war die letzte Herausforderung, sich die Treppen hinauf zur Autobahnbrücke aufzumachen und die Schwingungen dieser riesigen Brücke hautnah unter den Füßen zu spüren. Das wurde mir wieder beim Bilder machen mitten auf der Brücke ganz bewusst. Auf der anderen Seite ging es dann noch einmal die Treppen hinunter, bevor ich dann die letzten 200 Meter zum P+R Parkplatz gelaufen bin. Der Zielort der 11. Etappe liegt in unmittelbarer Nähe am Rhein. Die etwas mehr als 5 1/2 Stunden laufen haben sich auf jeden Fall gelohnt!!!
Zur Zeit weiß ich noch nicht, ob ich es beim Lauf zu schätzen weiß, das ich den Kölnpfad schon kenne und weiß, was auf mich zukommt, oder ob ich es verfluchen werde. ;-)
Grüße
Michael
Ich wollte mal wieder den Kölnpfad laufen und suchte mir die "Schlussetappen" aus, denn hier ist der Weg vom Zielort zu meinem Startort nicht weit entfernt!!
Warum das so wichtig ist?!?
Der Kölnpfad ist ein "Rundwanderweg" um Köln und somit ist zwar jede einzelne Etappe gut zu laufen/wandern und man kommt aus dem jeweiligen Etappenziel mit der Bahn gut zurück ins Zentrum von Köln, aber ich liege mit dem Zielschluss der 11. Etappe von Rodenkirchen eher im Süden von Köln.
Daher konnte ich mit der Bahn gut ins Zentrum fahren, um von dort aus an den Startort der 11. Etappe ins Bensberg zu kommen. Eine gute 3/4 Stunde habe ich mit der Bahn gebraucht, aber es hat sich gelohnt.
Die 9. Etappe von Bensberg nach Wahn war herrlich, es ging fast nur durch die Wälder, beginnend im Königsforst, hinauf zu Köln´s höchstem "Gipfel" dem Monte Troodelöh mit 118,04 Metern!!! Immerhin 3 Meter höher als Berlin´s höchste Erhebung mit dem Müggelberg. *gg*
Die stetigen kleinen Steigungen waren aber nicht ohne durch den Königsforst, als Start über 18km mit der 9.Etappe hatte ich mir da schon etwas knackiges ausgesucht. Aber das machte halt das schöne Laufen in den Wäldern wieder wett, zumal ich hier relativ gut geschützt kaum etwas vom Regen mitbekommen habe. Die Markierungen waren gut, ich konnte mich gut zurechtfinden. So lief es dann relativ gut bis zum Etappenzielort in Wahn. Hier war leider eine Baustelle und die beschriebene Kreuzung im Buch war nicht mehr vorhanden. Es entsteht ein Kreis in der Nähe vom S-Bahnhof und die Zeichen des Wanderweges wurden wohl entfernt.
Ohne Buch und der näheren Beschreibung, wie es denn weitergehen würde, hätte ich den Fortgang, bzw. den Beginn der 10. Etappe über 20km wohl nicht so schnell gefunden.
Nun begann aber ein ganz anderer Abschnitt, es war erst mal kein Wald in Sicht, dafür ging es an den Bahngleisen entlang, durch kleinere Dörfer und freie Felder. Angenehmer frischer Wind blies einem da frontal entgegen. Sollte der Start des Kölnpfad am 15.08.09 wirklich so verlaufen, wie ich jetzt meine 3. Etappen ausgesucht hatte, dann wäre die ersten 38km nicht ohne, denn der Wind lies einfach nicht nach. So kam ich dann über die Felder und kleinere Straßen nach Zündorf, dem Etappenzielort der 10. Etappe. 38km in den Beinen, glücklicherweise war kein gutes Wetter, denn auf der Groov in Zündorf (kleine Halbinsel am Rhein) war nicht viel los und die Biergärten waren geschlossen. ;-)
Es war also relativ einfach, sich auf den den Weg der letzten 9km von Zündorf nach Rodenkirchen zu machen, die dann nur noch über 9km führen sollten, dafür aber komplett am Rhein entlang. Zeit für Wettrennen mit Ruderbooten oder diversen Rheindampfern hatte ich aber nicht, waren sie Rheinabwärts doch wesentlich schneller. Zudem blies mir hier auch ein Gegenwind ins Gesicht. Dafür war aber die permanente Aussicht auf den Rhein und die Begnungen mit vielen Läufern eine interessante Alternative. Auch wenn es zwischendurch über ehemaliges Militärgebiet ging und es verboten sei, sich abseits der offiziellen Wege aufzuhalten. ;-)
In Rodenkirchen angekommen, war die letzte Herausforderung, sich die Treppen hinauf zur Autobahnbrücke aufzumachen und die Schwingungen dieser riesigen Brücke hautnah unter den Füßen zu spüren. Das wurde mir wieder beim Bilder machen mitten auf der Brücke ganz bewusst. Auf der anderen Seite ging es dann noch einmal die Treppen hinunter, bevor ich dann die letzten 200 Meter zum P+R Parkplatz gelaufen bin. Der Zielort der 11. Etappe liegt in unmittelbarer Nähe am Rhein. Die etwas mehr als 5 1/2 Stunden laufen haben sich auf jeden Fall gelohnt!!!
Zur Zeit weiß ich noch nicht, ob ich es beim Lauf zu schätzen weiß, das ich den Kölnpfad schon kenne und weiß, was auf mich zukommt, oder ob ich es verfluchen werde. ;-)
Grüße
Michael
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