Es ist Samstagnacht, kurz nach 01:40 Uhr, als ich mich mit Manfred, einem Kölner Läufer auf den Weg nach Göttingen mache. Die Wetterkapriolen mit jeder Menge Schnee aus den letzten Wochen, bewegen uns dazu, das wir uns frühzeitig auf den Weg machen. Allerdings waren die Straßen in Richtung Norden frei und die Temperaturen hielten sich vom Gefrierpunkt fern.
Ca. 1 Stunde vor dem Start der diesjährigen Brocken-Challenge (6 Uhr) waren wir dann im Wald am Hainholzhof in Göttingen. Viele Läufer waren noch nicht da, obwohl einige vor Ort übernachtet hatten, da am Abend zuvor das Briefing zur "Pflicht" gemacht wurde.
(Wir hatten im Vorfeld geklärt, das wir erst am Samstag anreisen.)
Es war dieses Mal besonders wichtig, da die Orga mehr oder weniger Tag und Nacht damit beschäftigt war, uns eine optimale Strecke zur Verfügung zu stellen, denn es gab Abschnitte die wegen der Schneemengen gefährdet waren und in denen "Schneebruch"-Gefahr bestand.
Die Streckenlänge wurde aufgestockt, da ein kleiner Abschnitt definitiv gesperrt bleiben würde, zusätzlich musste ein Auto-Transfer über eine Strecke von etwas mehr als 1km eingerichtet werden um eine Bundesstraße zu umgehen.
Das Frühstücksbuffet wurde eingerichtet und der heisse Kaffee lockte uns zur ersten Stärkung des Tages. Nach und nach kamen die Läufer in die kalte Hütte, man begrüßte und freute sich, bekannte Gesichter zu sehen.
Letzte Startnummern und Kartenmaterial wurden ausgegeben, Kleiderbeutel noch in Empfang genommen, da diese zum Brocken-Gipfel, unserem Zielort, gebracht werden sollten.
Unsere kleine verarbredete Läufergruppe hatte sich gefunden, Birte und Gerd, mit denen ich im letzten Jahr einige Streckenabschnitte gelaufen bin und vor allen Dingen die letzten 10 km den Brocken-Gipfel bei Schneefall, Wind und in der Dunkelheit gestürmt habe , Bill + Hans, die ebenfalls im letzten Jahr Finisher waren und mit uns laufen wollten, dazu gesellte sich mein Kölner Lauffreund Manfred, der sich uns anvertrauen wollte. Einzig Monika aus Köln wurde vom Team vermisst, sie hatte leider einige Tage vorher absagen müssen, da sie eine Erkältung noch nicht richtig auskuriert hatte.
Nach einigen Worten des Veranstalters, ließen sie uns auf die Strecke los, Jubel und Freude brandete auf, standen hier doch mehr als 100 Läufer, die sich auf eine Challenge freuten, deren Startplätzen innerhalb eines Tages vergeben waren. Eine tolle Veranstaltung, deren guter Ruf sich halt schnell rumgesprochen hat!!!!
Fürsorgliche + tolle Orga, hervorragende Strecke, interessante Läufer/innen und das alles für einen guten Zweck -> besser geht es nicht!!!
Die ersten Kilometer geht es durch den Wald, deren Weg immer wieder von brennenden Fackeln gesäumt wird. Wir rollen uns ein und erste Gespräche finden statt. Ultraläufer stürmen halt nicht direkt los. ;-) Die Wege sind schneebedeckt und teils glatt, hin und wieder ist Vorsicht geboten, da der Boden auch eine Mischung aus gefrorenem Schnee und Eis bietet und die Trittsicherheit etwas schwierig macht. Vorsichtshalber hatten die Veranstalter dazu geraten, "Schneeketten" oder Spikes dabeizuhaben, da es ohne zu gefährlich werden könnte. Ebenfalls gehörte in 2010 erstmalig eine Pflichtausrüstung dazu, denn im Jahr zuvor waren einige "unvernünftige" Läufer dabei. Meine Spikes hatte ich schon in der Hütte angezogen, da mir gerade der erste Teilabschnitt aus 2009 noch sehr gut in Erinnerung war. Allerdings herrschte dort im Vergleich zu diesem Jahr wesentlich mehr Eis, dafür lag jetzt eindeutig mehr Schnee. ;-)
Allerdings würde ich dieses Jahr eine exklusive (Doppeldeutig!!) Privatverpflegung genießen dürfen, denn Britta hatte sich angekündigt, die an diesem Tag im Harz mit ihren Langlaufskiern unterwegs sein wollte. Ich freute mich schon darauf, sie wiederzusehen!!!
Die erste VP in Landolfhausen bei KM11 ließ nicht lange auf sich warten, unsere kleine Läufergruppe lief noch nicht rund, wir waren noch auf ca. 150 Meter verteilt, hatten uns aber immer wieder im Blick, da es langsam hell wurde. Zudem waren Hans und ich mit auffälligen Farben gut gekleidet und nach Landolfhausen würde es eh ein kleines Stück hinaufgehen.
Hinauf zur Seulinger Warte waren wir dann wieder zusammen, bevor es dann in einem längeren Stück hinab in Richtung des 2 VP ab Seeburger See ging. Die Strecke verlief nun wieder auf Asphalt, wenn man diesen unter dem Schnee, bzw. Eis entdecken konnte. Genau so ein kleines Stück wurde mir dann zum Verhängnis, denn auf dieser Fläche hatte sich eine dünne, aber klare Eisschicht gebildet, bei der ich wohl einen Moment unaufmerksam gewesen sein muss, denn trotz meiner Spikes rutschte ich auf diesem Boden weg und stürzte. Panik kam in mir hoch, als ich bemerkte, das ich das Gleichgewicht verloren hatte, denn ein ähnlicher Sturz ist mir vor ein paar Jahren bei den 105km von Köln passiert, als ich nachdem HM im Laufen, mit den Inlinern auf der Strecke beim Marathon in Köln war und auf der Rheinuferstraße gestürzt bin. Im Krankenhaus wurde eine doppelte Fraktur des Kreuzbeins (nahe Steissbein) festgestellt.
Nun drohte ich wieder auf den Steiss zu fallen und ließ meine Hände ruckartig den Fall abfangen, um den "Hintern" zu schützen. Leider war ich mit der schwächeren, linken Hand schneller und dämpfte hiermit das komplette Gewicht. Ich lag auf dem Boden und wurde sofort von den mitlaufenden Läufer/innen umsorgt (Danke Birte und Gunter, an den 3. Läufer kann ich mich leider nicht mehr erinnern.).
Über meine Hand hatte ich mir keine Gedanken gemacht, ich stützte mich auf ihr ab, um mich wieder hinzustellen und bemerkte dabei, das ich ganz woanders Probleme hatte. Meine linke Schulter war wohl der Dämpfer für das abzufangende Körpergewicht beim Sturz. Die Hand schmerzte zwar, aber war nicht weiter schlimm, dafür dachte ich weiter oben, das ich mir etwas ordentlich gestaucht hatte. Ich ging die nächsten Meter, um zu sehen, was geht, bzw. ob sich noch etwas anderes melden würde. Glücklicherweise kam keine weitere Rückmeldung, ich konnte laufen und hatte "erfolgreich" Steiss und Rücken schützen können.
Allerdings hatte ich ein leicht, schräge Haltung. Es waren allerdings nur noch ein paar Hundert Meter bis zum VP 2 am Seeburger See und dort konnte ich mich in die Obhut der Johanniter-Unfall-Hilfe begeben. Ich sprach sie an und setzte mich in den Krankentransporter, meine Hand und meine Schulter wurden drucktechnisch untersucht. Eine Verstauchung wurde vermutet, eine schmerzstillende oder wärmende Sportsalbe oder etwas in dieser Art, dürfeten sie jedoch nicht verschreiben!!! Aber kühlen könnten sie, was ich dankend abgelehnt habe, da die herrschenden Temperaturen bei der BC genug Kühlung verschaffen würden. Ich verabredete mit den Helfern, das ich es bis zur nächsten VP 3 an der Rhumequelle (km30,7) versuchen würde und mich dann von VP zu VP entscheiden würde, ob es noch weitergeht.
Als ich dann zum eigentlichen VP am Seeburger See ging und meine Nummer notiert wurde, stand Gerd hinter mir, er hatte von Birte erfahren, das ich gestürzt bin und wollte mich nun fortan begleiten. Vielen Dank dafür noch einmal, Gerd!!!!!
Es lief unrund, die vereiste Strecke im Blick und den Sturz im Kopf, lief ich ein wenig verkrampft und hängender Schulter. Der Wegesrand war nun mein bevorzugtes Laufgebiet. Allerdings bemerkte ich bei jedem Schritt negative Rückmeldungen. So zog sich die Strecke hin, Gerd immer an meiner Seite. Rollshausen hatten wir mittlerweile passiert und wir waren auf dem Weg zur Tilly-Eiche bei Km 24, als ich zu Gerd meinte, das er Tempo machen sollte, da er sonst in die Gefahr des Cut-off kommen würde, denn ich würde definitiv an der Rhumequelle, dem VP3 bei km 30,7 aussteigen. Er bot mir zwar noch an, das er meinen Rucksack und ich seinen leichteren Rucksack tragen könnte, aber zu dem Zeitpunkt war mir jede Belastung an der linken Schulter zuviel. Ich trug meinen nur noch wie eine Hängetasche auf der rechten Seite.
Er verabschiedete sich und ich rief ihm hinterher, das wir uns am Gipfel sehen würden.
Zudem Zeitpunkt war ich mir noch sicher, das ich bis zum Brocken-Gipfel gebracht werden würde. Später, an der Rhumequelle angekommen, nahmen mich die Johanniter in Empfang und brachten mich dankenswerter Weise bis Barbis, der Marathon-Zwischenmarke.
Hier zog ich ein neues Funktionsunterhemd an, da das andere ein wenig nass war, ansonsten bin ich ja bei der kurzen Strecke nicht ins Schwitzen gekommen.
Hier begrüßten mich einige ankommenden Läufer völlig überraschend mit der Frage, wann ich sie denn überholt hätte. Nach kurzen Erläuterungen, kamen die Besserungswünsche.
Hier bemühte sich die Orga, das ich von Barbis zur nächsten Station kommen würde, gelandet bin ich dann an der Erikabrücke, wo die Läufer per kurzem Auto-Transport die Bundesstraße umgehen könnten. Hier kümmerte sich Susanne (Helferin und (Mit-)Veranstalterin vom HILL50, bzw. KiLL50) um mich, herrlich lecker diese heisse Brühe!!!
Es wurde eine neue Transportmöglichkeit organisiert, damit ich von hier nach Schierke kommen könnte, dem Ort, bevor es zum Brocken hinaufgeht, bzw. wo später die Reisebusse wieder nach Göttingen fahren würden.
Plötzlich fiel mir Britta wieder ein, womöglich wäre sie in Barbis zu einem anderen Zeitpunkt gewesen oder würde an einer für sie günstigen Stelle am Rande der Strecke warten.
Ich suchte nach meinem Handy im Rucksack und wollte sie kurz informieren, weil ich nicht wusste ob am Brocken überhaupt Empfang herrscht. Aber nichts tat sich, es ließ sich nicht einschalten, keine Funktion!!! Leer konnte der Akku nicht sein, denn ich hatte diesen Tags zuvor aufgeladen. Zu kalt war es für eine Funktionsstörung auch nicht. Na super, dachte ich, wie soll ich sie denn jetzt informieren, oder Manfred bescheid geben, das ich ausgestiegen bin?!?
Zu meiner Überraschung saß in dem kleinen Bus mit Hauke bereits ein Läufer, der wegen Erschöpfung (Nachwirkungen einer Viirus-Erkrankung) in Barbis aufgegeben hatte und sich mit einer Wolldecke wärmte.
Nach dem Austausch, warum + wieso wir beide im Bus sitzen, entwickelte sich ein mehr als interessanter Mittag/früher Nachmittag.
Auf der Fahrt nach Schierke unterhielten wir uns intensiv und wurden letztendlich von den Schneemassen in Schierke erst zum Erstummen gebracht. Dort türmten sich links und rechts der Straße der Schnee teilweise ca. 3 Meter hoch!!! Geschäfte, Garagen, Straßenschilder waren entweder nur zu erahnen, bzw. notdürftig freigeräumt!!!!! Wie war das nochmal, ab wann herrscht in Köln das Winterchaos, waren das 5cm oder 10cm Schnee?!?
In Schierke kurz am Hotel König angehalten, wollten wir schon aussteigen, als sich dem kleinen Johanniter-Konvoi von 4 Fahrzeugen, einige Leute näherten und diese wohl zum Brocken hochgebracht werden sollten!! Was für ein Glück, denn Hauke und ich überlegten schon vorab, wie wir hochkommen könnten, denn wir wollten zu den anderen Läufern und die Finisher begrüßen. Zu uns stieg niemand, wir saßen im letzten Fahrzeug, alle hatten im zweiten und dritten Kleinbus Platz gefunden. An der Schranke am Beginn der Brockenstraße hieß es noch einmal kurz mit dem "Harzranger" abklären, das wir hochfahren wollen.
Wollen wohlgemerkt, denn keines der Fahrzeuge war wirklich wintertauglich (Schneeketten fehlten) für die Brockenstraße ausgerüstet.
Nach ca. 500 Metern heisst es dann auch, "nichts geht mehr" für Fahrzeug 4. Kurz danach kam per Funk, das auch Fahrzeug 2 + 3 stehen würden. Unserer Räder drehen durch und kurze Zeit später sitzen wir fest, kein vor und kein zurück. 2 Spaziergänge kommen vorbei und helfen uns, den Wagen ein wenig unterstützend bei leichtem Gas rauszuschieben. Hatte ich Depp, doch kurzfristig fast meine Schulter vergessen. *puhh* Neuer Versuch, dieses Mal mit etwas Anlauf, fuhren wir erneut auf die Kurve zu, kamen hinauf und saßen dann doch 50 Meter weiter als zuvor wieder fest. ;-) Was nun?!? Der Fahrer entschloss sich, wieder nach Schierke runter zu fahren, Hauke und ich wollten hoch. Hauke war skeptisch, bis ich ihm dann ein zusätzliches Laufshirt von mir anbot, damit er nicht frieren würde. Er nahm es dankend an, bis er dann sah, das ich ihm mein grünes Kölle-Shirt gab, welches ich als oberstes anhatte. *lach*
Kleine Scherze von einem Hamburger machten dann die Runde. Hauke bot sich an, dafür meinen Rucksack zu tragen, was ich gerne annahm. Ca. 10km hätten wir von hier aus bis zum Gipfel, wir liefen ein Stück, unterhielten uns, waren beeindruckt von den Schneemassen und konnten ungefähr erahnen, was für eine Gefahr ein Schneebruch bei Bäumen für Auskirkungen haben könnte, denn die Bäume im Harz hatten einiges an Schneemassen zu tragen und waren dennoch nicht im Sperrgebiet. Nach einiger Zeit stoppten wir und gingen weiter, Hauke hatte wieder hohen Puls bei unserem Dauerlauftempo. Immer wieder kamen uns Spaziergänger entgegen, viele hatten einen Schlitten dabei und fuhren mit ihren Kids mal schnell und mal langsam die Brockenstraße hinunter. Die Strecke zog sich etwas hin, aber hin und wieder sahen wir die Schilder, die die erreichten Höhenmeter anzeigten, so konnte man ungefähr abschätzen, wie weit es noch ungefähr wäre.
Im letzten Teilabschnitt kam uns von den Spaziergängern alles mögliche entgegen, vom Applaus über Wahnsinn, bis zur Aufforderung uns anszustrengen, das wir die ersten sind, und und und. Wir konnten gar nicht so schnell dementieren, wie die Menschen an uns vorbeizogen. Wir amüsierten uns, sorry, aber wir wussten ja, das wir nichts vortäuschen wollten.
Ca. 1km vor dem Ziel passierte noch etwas, was nicht unerwähnt bleiben darf!!!! Ein Paar saß auf einem recht zügigen Schlitten, der an uns vorbeifuhr und in ca. 200 Metern die Eisenbahnschienen überqueren musste. Nur, das gerade dieses kleine Teilstück weithin sichtbar "frei" von Schnee und Eis war.
Mit Ansage drehten wir unsere Köpfe, schauten ihnen nach und warteten darauf, das der Schlitten langsamer werden würde, was leider nicht geschah. Der abschließende Purzelbaum incl. Schlitten sah recht belustigend aus. Verletzt haben sie sich wohl nicht, zumindest sind sie direkt aufgestanden. Tja, auch mit ca. 35 Jahren sollten das Schlittenfahren beherrscht werden. ;-)
Im Ziel angekommen, wollte man uns wieder bejubeln, doch wir verneinten und winkten ab, das wir nicht die ersten Finisher sein würden. Sie gratulierten uns trotzdem. ;-)
Es dauerte aber nur kurze Zeit, bis wirklich der erste Finisher (Andreas) dem Ziel entgegenlief. Dieses Mal war der Applaus von allen verdient, wir klatschten ihn ab und beglückwünschten ihm zu seinem Sieg.
Danach machten wir uns auf den Weg zum Brocken-Stein und knippsten letzte Fotos von uns, inclusive Hauke im Kölle-Shirt.
Beim Brocken-Wirt genossen wir erst die heisse Dusche, tranken danach Bier, aßen etwas und unterhielten uns mit dem ersten Finisher. Nach und nach trudelten weitere Läufer/innen ein, die wir alle mit Applaus bedachten.
War ich an der Rhumequelle noch etwas deprimiert, das ich gestürzt bin, so war ich nun hier im Ziel erleichtert, das ich mächtiges Glück hatte und mich nun daran erfreuen kann, mal aus der Perspektive des ersten alle Finisher begrüßen zu können.
Die Gesprächspartner wechselten immer wieder mal, von Hansi, der 2. wurde über Chris als 7. Finisher, über Birte, die wegen Fußproblemen in Barbis aussteigen musste, bis zu unserer kleinen Läufergruppe, die dann doch einzeln am Gipfel ankamen.
Gerd hat es übrigens auch geschafft, er konnte wieder auflaufen.
Die Abfahr vom Brocken nach Schierke wurde per Liste organisiert, in der sich interessierte Läufer/innen eintragen konnten, die früh-, bzw. rechtzeitig nach Schierke ins Hotel König gebracht werden wollten. Dort angekommen, saß auch Manfred, der mich über einen der Organisatoren anrief, um mir mitzuteilen, das er am See ausgestiegen ist.
Da erzählte ich ihm, das ich nicht bescheid sagen konnte, da mein Handy nicht funktionieren würde. Am Brocken und nachher im Hotel gab es genug Mobiltelefone, die ich mir hätte leihen können, aber die einzige Handy-Nr. die ich im Kopf habe, ist meine eigene. ;-)
(Was mich nun zu der Erkenntnis gebracht hat, das ich mir einen Ersatz-Akku beschaffen muss, um bei den längeren Strecken im Notfall bestens ausgerüstet zu sein.
Glücklicherweise nahm uns Björn mit seinem Auto von Schierke nach Göttingen mit und so entwickelte sich eine recht kurzweilige Fahrt mit Manfred und Hauke, die er ebenfalls mitnahm.
Das wir froh sein konnten, das wir eine Fahrgelegenheit gefunden hatten, sollte sich später beim Betrachten der Homepage vom Brocken-Challenge herausstellen, denn die Transporter kamen die Brocken-Straße nicht mehr hinauf, sodass ein Großteil der Läufer per Nacht-Wanderung hinunter gehen musste, was sich wiederum auf eine verspätete Busabfahrt von Schierke nach Göttingen bemerkbar machte.
Aber so, wie Ultraläufer drauf sind, haben sie sicherlich ihren Spaß dabei gehabt!!!
Bleibt mir nur noch anzumerken, das ich 2011 erneut in Göttingen am Start stehen werde, um einen positiven Abschluss mit der Brocken-Challenge zu finden und nach 2009 wiederholt zu finishen.
Grüße
Michael
P.S. Ein paar Bilder gibt es hier.
P.P.S. Eine kleine verrücke Idee ist bezüglich verschiedener Kommentare zum ausgewählten Bild von Hauke im Kölle-Shirt entstanden. Mal schauen, wie sich das entwickelt.
Freitag, 12. Februar 2010
Freitag, 5. Februar 2010
Brocken-Challenge am 06.02.10
Ein letzter kleiner Eintrag bezüglich der Brocken-Challenge.
Es gibt wohl keine weiteren Sperrungen und somit auch keine weiteren Streckenänderungen.
Das wichtigste ist überhaupt, das wir auf den Brocken-Gipfel dürfen!!!!!
Die heutigen Bilder der Web-Cam vom Brocken-Gipfel und vom Bahnhof waren sensationell.
Sehr viel Schnee, Sonnenschein und einen Weitblick von mehr als 70km.
So klasse könnte das Wetter morgen bitte auch sein. ;-)
Grüße
Michael
Es gibt wohl keine weiteren Sperrungen und somit auch keine weiteren Streckenänderungen.
Das wichtigste ist überhaupt, das wir auf den Brocken-Gipfel dürfen!!!!!
Die heutigen Bilder der Web-Cam vom Brocken-Gipfel und vom Bahnhof waren sensationell.
Sehr viel Schnee, Sonnenschein und einen Weitblick von mehr als 70km.
So klasse könnte das Wetter morgen bitte auch sein. ;-)
Grüße
Michael
Donnerstag, 4. Februar 2010
Brocken-Challenge - Update
Eine Streckenänderung wird die Brocken-Challenge von ca. 81km auf 85 - 87km verlängern, da ein Teilabschnitt definitiv gesperrt bleibt. Hoffentlich bleibt es bei dieser einzigen Sperrung.
Die Schneehöhe auf dem Brocken ist Stand Mittwoch, den 03.02.10 bei 135cm!!!
Ob ich eine Klapp-Schaufel als "survival equipment" mitnehmen sollte?!?
Mal schauen, wie lange die neuen Gamaschen den Schnee überhaupt fernhalten können. ;-)
Auf Zeit laufen wird hier wohl für einige in diesem Jahr etwas schwieriger werden.
Unsere ursprünglich, geplante lockere kleine 3er Laufgruppe ist mittlerweile auf 6 Läufer/innen angewachsen!!!
Gut, das die Veranstalter schon bei der Ausschreibung auf eine Pflichtausrüstung hingewiesen haben, sodass alle Läufer/innen auch richtig ausgestattet am Start stehen.
Grüße
Michael
Die Schneehöhe auf dem Brocken ist Stand Mittwoch, den 03.02.10 bei 135cm!!!
Ob ich eine Klapp-Schaufel als "survival equipment" mitnehmen sollte?!?
Mal schauen, wie lange die neuen Gamaschen den Schnee überhaupt fernhalten können. ;-)
Auf Zeit laufen wird hier wohl für einige in diesem Jahr etwas schwieriger werden.
Unsere ursprünglich, geplante lockere kleine 3er Laufgruppe ist mittlerweile auf 6 Läufer/innen angewachsen!!!
Gut, das die Veranstalter schon bei der Ausschreibung auf eine Pflichtausrüstung hingewiesen haben, sodass alle Läufer/innen auch richtig ausgestattet am Start stehen.
Grüße
Michael
Dienstag, 2. Februar 2010
Bitte keinen (zusätzlichen) Schnee mehr!!!
Am kommenden Wochenende steht ein besonderer Lauf im/in den Harz an.
Obwohl ich ihn erst einmal gelaufen bin, hat diese Veranstaltung ihren eigenen, ganz besonderen Reiz, bei dem alles passt.
Oder anders gesagt, kann ich mir im Winter kaum einen schöneren Landschafts-Ultralauf vorstellen, schon gar nicht mit einem vergleichbaren Ziel!!!!
Sorge macht mir jedoch der anhaltende Schneefall!!!
Schon Ende Januar habe ich wegen der schwierigen Straßenverhältnisse die Fahrt nach Rodgau abgebrochen und den Ultralauf gestrichen.
Jetzt geht es in den Norden und dort fällt seit Wochen noch mehr Schnee als im Rheinland.
Die angekündigten Temperaturen sind vielversprechend, da es etwas milder wird. Somit könnten die Straßen bis Göttingen frei sein.
Schwieriger wird es jedoch im Harz selber, sprich auf dem 2. Teil der Strecke bei KM 42, denn hier geht es eigentlich erst richtig los!!
Dort lauern allerdings wegen "Schneebruchs" die Gefahren, sodass es sein könnte, das Teilabschnitte für Fußgänger gesperrt sind und wir gar nicht bis zum Brocken hinauf dürfen.
Ich brauche die Höhenmeter als vorbereitendes Training für den PTL im August, zur Zeit ist vertikal viel wichtiger als horizontal.
Grüße
Michael
Obwohl ich ihn erst einmal gelaufen bin, hat diese Veranstaltung ihren eigenen, ganz besonderen Reiz, bei dem alles passt.
Oder anders gesagt, kann ich mir im Winter kaum einen schöneren Landschafts-Ultralauf vorstellen, schon gar nicht mit einem vergleichbaren Ziel!!!!
Sorge macht mir jedoch der anhaltende Schneefall!!!
Schon Ende Januar habe ich wegen der schwierigen Straßenverhältnisse die Fahrt nach Rodgau abgebrochen und den Ultralauf gestrichen.
Jetzt geht es in den Norden und dort fällt seit Wochen noch mehr Schnee als im Rheinland.
Die angekündigten Temperaturen sind vielversprechend, da es etwas milder wird. Somit könnten die Straßen bis Göttingen frei sein.
Schwieriger wird es jedoch im Harz selber, sprich auf dem 2. Teil der Strecke bei KM 42, denn hier geht es eigentlich erst richtig los!!
Dort lauern allerdings wegen "Schneebruchs" die Gefahren, sodass es sein könnte, das Teilabschnitte für Fußgänger gesperrt sind und wir gar nicht bis zum Brocken hinauf dürfen.
Ich brauche die Höhenmeter als vorbereitendes Training für den PTL im August, zur Zeit ist vertikal viel wichtiger als horizontal.
Grüße
Michael
Freitag, 29. Januar 2010
PTL statt UTMB -> einfach Wahnsinn, ist das GEIL!!!!
Eigentlich wollte ich jetzt hier einen Beitrag zu einem der emotionalsten Nachrichten schreiben, die mich am 28.01.10 erreicht hat.
Aber es geht nicht, weil ich es schlicht und einfach im Moment nicht ausführlich beschreiben kann!!!
Ich bin nun doch in Chamonix dabei!!!
Als Teilnehmer eines 3er Teams beim PTL.
Grüße
Michael
P.S. Die Hauptmerkmale des PTL (La Petite Trotte à Léon) sind, lt. Homepage:
Bewerb ohne Wettkampfcharakter für Mannschaften von 2 oder 3 Personen, von denen 1 Finisher des UTMB sein müssen
- Die Teilnehmer müssen vom Anfang bis zum Ende zusammen bleiben
- Der Bewerb ist auf maximal 80 Mannschaften beschränkt
- Die Strecke umfasst 240 km bei einem positiven Höhenunterschied von 18 000 m
- Die Wege nicht für den Bewerb markiert
- Die Strecke verläuft zu 100% im Gebirge und in freier Natur
- Start Dienstag,den 24. August 2010 um 22:00
- Maximale Zeit: letzter Zieleinlauf Sonntag, 29. August um 16h30
- Bewerb bei vollkommener Autonomie mit Labe- und Ruhestellen in den verschiedenen Berghütten
- Keine Rangordnung, nur eine Urkunde für jede Mannschaft,die das Ziel erreicht.
Die Strecke und die waypoints GPS sowie eine detaillierte Beschreibung des Streckenverlaufes und die dazugehörigen Karten im Massstab 1 :25000 werden jeder Mannschaft zur Verfügung gestellt.
Alle Läufer, die La Petite Trotte à Léon unternehmen, müssen sich folgender Tatsachen bewusst sein:
- Die Wege sind bedeutend schwieriger als die von UTMB und können gefährliche Stellen aufweisen ( steile Hänge, Steinschlag, sehr schmale Pfade, überqueren von Schutthalden, nicht gut gekennzeichnete Wege ….)
- Die Strecke verläuft oft über 2500 m, weit entfernt von Schutzhütten und bei schlechtem Wetter können sehr schwierige Situationen entstehen
- Es gibt keine Hilfeleistung ausser in den Schutzhütten.
Aber es geht nicht, weil ich es schlicht und einfach im Moment nicht ausführlich beschreiben kann!!!
Ich bin nun doch in Chamonix dabei!!!
Als Teilnehmer eines 3er Teams beim PTL.
Grüße
Michael
P.S. Die Hauptmerkmale des PTL (La Petite Trotte à Léon) sind, lt. Homepage:
Bewerb ohne Wettkampfcharakter für Mannschaften von 2 oder 3 Personen, von denen 1 Finisher des UTMB sein müssen
- Die Teilnehmer müssen vom Anfang bis zum Ende zusammen bleiben
- Der Bewerb ist auf maximal 80 Mannschaften beschränkt
- Die Strecke umfasst 240 km bei einem positiven Höhenunterschied von 18 000 m
- Die Wege nicht für den Bewerb markiert
- Die Strecke verläuft zu 100% im Gebirge und in freier Natur
- Start Dienstag,den 24. August 2010 um 22:00
- Maximale Zeit: letzter Zieleinlauf Sonntag, 29. August um 16h30
- Bewerb bei vollkommener Autonomie mit Labe- und Ruhestellen in den verschiedenen Berghütten
- Keine Rangordnung, nur eine Urkunde für jede Mannschaft,die das Ziel erreicht.
Die Strecke und die waypoints GPS sowie eine detaillierte Beschreibung des Streckenverlaufes und die dazugehörigen Karten im Massstab 1 :25000 werden jeder Mannschaft zur Verfügung gestellt.
Alle Läufer, die La Petite Trotte à Léon unternehmen, müssen sich folgender Tatsachen bewusst sein:
- Die Wege sind bedeutend schwieriger als die von UTMB und können gefährliche Stellen aufweisen ( steile Hänge, Steinschlag, sehr schmale Pfade, überqueren von Schutthalden, nicht gut gekennzeichnete Wege ….)
- Die Strecke verläuft oft über 2500 m, weit entfernt von Schutzhütten und bei schlechtem Wetter können sehr schwierige Situationen entstehen
- Es gibt keine Hilfeleistung ausser in den Schutzhütten.
Dienstag, 26. Januar 2010
Kein zurück mehr..... ;-)
Das Startgeld wird in diesen Tagen für die TorTourdeRuhr fällig.
Bis jetzt gab es theoretisch immer noch den Weg des "Ich-lasse-es-besser-sein", weil es vielleicht doch eine Nummer zu groß sein könnte.
Aber nun habe ich bezahlt und kann keinen "an den Haaren gezogenen" Grund heranziehen, der dagegen spricht. (Verletzungen mal aussen vorgelassen.)
Im Gegenteil, es hat dazu geführt, das die Vorfreude noch einmal gestiegen ist. Zudem habe ich interessante Läufe ähnlicher Größenordnung in anderen Ländern gefunden und Berichte darüber gelesen, was vorab schon für Gänsehaut pur gesorgt hat!!!
Nur noch knappe 4 Monate und ich werde den Verlauf der Ruhr in seiner Gänze erleben.
Hoffentlich!!!!
Grüße
Michael
Bis jetzt gab es theoretisch immer noch den Weg des "Ich-lasse-es-besser-sein", weil es vielleicht doch eine Nummer zu groß sein könnte.
Aber nun habe ich bezahlt und kann keinen "an den Haaren gezogenen" Grund heranziehen, der dagegen spricht. (Verletzungen mal aussen vorgelassen.)
Im Gegenteil, es hat dazu geführt, das die Vorfreude noch einmal gestiegen ist. Zudem habe ich interessante Läufe ähnlicher Größenordnung in anderen Ländern gefunden und Berichte darüber gelesen, was vorab schon für Gänsehaut pur gesorgt hat!!!
Nur noch knappe 4 Monate und ich werde den Verlauf der Ruhr in seiner Gänze erleben.
Hoffentlich!!!!
Grüße
Michael
Mittwoch, 20. Januar 2010
1. Meller Bahnmarathon am 16.01.2010
Ich habe lange überlegt, ob ich zu diesem "kleinen" Laufevent überhaupt einen Bericht schreiben sollte?!?
Denn der eigentliche Nutzen für den Leser sollte doch eigentlich darin bestehen, hieraus Informationen über eine Veranstaltung zu bekommen, bei der er/sie eventuell auch mal mitlaufen möchte.
Genau dies ist aber leider bei sogenannten Einladungsläufen oder eben kleinen Veranstaltungen nicht immer gegeben.
Allerdings habe ich mich dann gerade deswegen für ein paar Zeilen entschieden,
denn es gibt soviele Marathon + Ultraläufe jenseits der großen Städte, das man manchmal nur ein wenig die Augen offen halten, oder eben ein wenig länger suchen muss. ;-)
Hin und wieder reichen auch Tipps von anderen Läufern.
So bin ich dann zum 1. Meller Bahnmarathon gekommen.
Ursprünglich wollte ich beim Pulheimer Staffelmarathon als "Einzelläufer" unterwegs sein. Aber mit meiner Meldung zu einem längeren Bahnlauf im Juli 2010 rückte ganz schnell dieser Bahnmarathon in den Fokus.
Einen besseren Test hätte ich mir gar nicht vorstellen können!!
Aber wie kommt man zu einer Teilnahme bei so einer "geschlossenen" Veranstaltung?!?
Mit etwas Glück oder noch viel besser, wenn man andere Teilnehmer auf der Starterliste kennt!!
So waren dann 29 gemeldete Läufer/innen am Samstagmorgen um 9 Uhr in Melle (nähe Osnabrück) auf der "geräumten" Tartanbahn an der Startlinie, die 195 Meter von der Ziellinie entfernt war.
Unser Dank galt schon vor dem Start dem Veranstalter, denn er hatte es tatsächlich in Zusammenarbeit mit der Stadt geschafft, die Tartanbahn "schneefrei" zu bekommen.
Der Boden war zwar dennoch etwas härter als üblich, aber alleine das Bild war herrlich. Alles war weiß und nur die Bahn strahlte in frischem Rotbraun.
Zusätzlich standen dann noch weitere 105 Runden auf dem Plan, um die Marathondistanz erfolgreich absolvieren zu können.
Einen Drehwurm hat niemand von uns bekommen, die Unterhaltungen sorgten dafür, das Runde um Runde um Runde um ..... gelaufen wurde.
Aber niemand ist an diesem Tag eine Marathondistanz gelaufen, denn die Innenbahn war nicht Eis- und Schneefrei, somit trugen die Bahnen 2, 3 und 4 zu ein paar weiteren Metern. Zwischen 43,8 und 44,5 km war (dank einiger Forerunner) alles dabei, inclusiver diverser Überholvorgänge, bzw. freiwilliger Aussenbahn, um die Spitze nicht zu behindern. ;-)
Gezählt wurden die absolvierten Runden von zahlreichen Helfern, die sich in der Sprecherkabine des Vereinsgebäudes im 1. Stock warm gehalten haben und einen Überblick über Läufer/innen und Bahn hatten. Zu ihrer Erleichterung trugen wir die Startnummern doppelt, vorne und hinten. Musik unterhielt uns zusätzlich, zwischen den immer wieder durchgesagten zu absolvierenden Runden, bzw. den noch zu laufenden Runden.
Unterhalb der großen Sprecherkabine gab es ein Sportstudio, welches reichlich genutzt wurde und wohl für reichlich Gesprächsstoff gedient haben muss, denn durch die große Fensterfront konnten sie uns auf ihren Steppern, Laufbändern, Spinningrädern sehr gut beobachten, bzw. wir sie ebenfalls. Was für ein Gegensatz.
Nach dem Lauf saßen noch alle recht gemütlich zusammen und konnten sich reichlich an Kuchen + Kaffee oder Salaten + Bier bedienen. Alles war inclusive, selbst das begehrte Funktions-Finisher-Shirt vom 1. Meller Bahnmarathon war im Preis von 20 Euro enthalten!!
Nur für die Bratwurst wurde um eine kleine Spende gebeten.
Eine tolle Veranstaltung, die unbedingt wiederholt werden muss!!!
Den Vorschlag für eine 2. Auflage haben wir schon kundgetan, im Sommer als Nachtveranstaltung. ;-)
Gelernt habe ich durch diesen Bahnmarathon, das die Wahl der Schuhe sicherlich wichtig ist, aber der Lauf im Juli für den Kopf/Körper sehr anstrengend wird.
Ein Dank gilt den Endorphinjunkies aus Dortmund, denn ohne deren Glühwein-Marathon im Dezember 2009 wäre ich nie auf den 1. Meller Bahnmarathon aufmerksam geworden, bzw. weiß ich jetzt wiederum von einem Finnbahnlauf im September, dessen Teilnahme ich mir im Laufe des Tages sichern werde.
Grüße
Michael
Denn der eigentliche Nutzen für den Leser sollte doch eigentlich darin bestehen, hieraus Informationen über eine Veranstaltung zu bekommen, bei der er/sie eventuell auch mal mitlaufen möchte.
Genau dies ist aber leider bei sogenannten Einladungsläufen oder eben kleinen Veranstaltungen nicht immer gegeben.
Allerdings habe ich mich dann gerade deswegen für ein paar Zeilen entschieden,
denn es gibt soviele Marathon + Ultraläufe jenseits der großen Städte, das man manchmal nur ein wenig die Augen offen halten, oder eben ein wenig länger suchen muss. ;-)
Hin und wieder reichen auch Tipps von anderen Läufern.
So bin ich dann zum 1. Meller Bahnmarathon gekommen.
Ursprünglich wollte ich beim Pulheimer Staffelmarathon als "Einzelläufer" unterwegs sein. Aber mit meiner Meldung zu einem längeren Bahnlauf im Juli 2010 rückte ganz schnell dieser Bahnmarathon in den Fokus.
Einen besseren Test hätte ich mir gar nicht vorstellen können!!
Aber wie kommt man zu einer Teilnahme bei so einer "geschlossenen" Veranstaltung?!?
Mit etwas Glück oder noch viel besser, wenn man andere Teilnehmer auf der Starterliste kennt!!
So waren dann 29 gemeldete Läufer/innen am Samstagmorgen um 9 Uhr in Melle (nähe Osnabrück) auf der "geräumten" Tartanbahn an der Startlinie, die 195 Meter von der Ziellinie entfernt war.
Unser Dank galt schon vor dem Start dem Veranstalter, denn er hatte es tatsächlich in Zusammenarbeit mit der Stadt geschafft, die Tartanbahn "schneefrei" zu bekommen.
Der Boden war zwar dennoch etwas härter als üblich, aber alleine das Bild war herrlich. Alles war weiß und nur die Bahn strahlte in frischem Rotbraun.
Zusätzlich standen dann noch weitere 105 Runden auf dem Plan, um die Marathondistanz erfolgreich absolvieren zu können.
Einen Drehwurm hat niemand von uns bekommen, die Unterhaltungen sorgten dafür, das Runde um Runde um Runde um ..... gelaufen wurde.
Aber niemand ist an diesem Tag eine Marathondistanz gelaufen, denn die Innenbahn war nicht Eis- und Schneefrei, somit trugen die Bahnen 2, 3 und 4 zu ein paar weiteren Metern. Zwischen 43,8 und 44,5 km war (dank einiger Forerunner) alles dabei, inclusiver diverser Überholvorgänge, bzw. freiwilliger Aussenbahn, um die Spitze nicht zu behindern. ;-)
Gezählt wurden die absolvierten Runden von zahlreichen Helfern, die sich in der Sprecherkabine des Vereinsgebäudes im 1. Stock warm gehalten haben und einen Überblick über Läufer/innen und Bahn hatten. Zu ihrer Erleichterung trugen wir die Startnummern doppelt, vorne und hinten. Musik unterhielt uns zusätzlich, zwischen den immer wieder durchgesagten zu absolvierenden Runden, bzw. den noch zu laufenden Runden.
Unterhalb der großen Sprecherkabine gab es ein Sportstudio, welches reichlich genutzt wurde und wohl für reichlich Gesprächsstoff gedient haben muss, denn durch die große Fensterfront konnten sie uns auf ihren Steppern, Laufbändern, Spinningrädern sehr gut beobachten, bzw. wir sie ebenfalls. Was für ein Gegensatz.
Nach dem Lauf saßen noch alle recht gemütlich zusammen und konnten sich reichlich an Kuchen + Kaffee oder Salaten + Bier bedienen. Alles war inclusive, selbst das begehrte Funktions-Finisher-Shirt vom 1. Meller Bahnmarathon war im Preis von 20 Euro enthalten!!
Nur für die Bratwurst wurde um eine kleine Spende gebeten.
Eine tolle Veranstaltung, die unbedingt wiederholt werden muss!!!
Den Vorschlag für eine 2. Auflage haben wir schon kundgetan, im Sommer als Nachtveranstaltung. ;-)
Gelernt habe ich durch diesen Bahnmarathon, das die Wahl der Schuhe sicherlich wichtig ist, aber der Lauf im Juli für den Kopf/Körper sehr anstrengend wird.
Ein Dank gilt den Endorphinjunkies aus Dortmund, denn ohne deren Glühwein-Marathon im Dezember 2009 wäre ich nie auf den 1. Meller Bahnmarathon aufmerksam geworden, bzw. weiß ich jetzt wiederum von einem Finnbahnlauf im September, dessen Teilnahme ich mir im Laufe des Tages sichern werde.
Grüße
Michael
Dienstag, 19. Januar 2010
Gestern -> "Im Hoch" - Heute -> "Im Tief"
So schnell kann es gehen!!
Gestern war ich noch beseelt davon, das ich beim 100km Jubiläumslauf (Röntgenlauf) als einer von 145 möglichen Startern dabei bin.
Heute muss ich damit fertig werden, das ich bei der Verlosung für einen Startplatz beim UTMB verloren habe.
Grüße
Michael
P.S. Ich hatte zwar im Vorfeld mit dieser Möglichkeit gerechnet und einen Plan B, sprich Ersatzlauf im Kopf, aber der holt mich gerade nicht aus dem Stimmungstief raus.
Der sichere Startplatz in 2011 beim UTMB hilft auch nicht. (Verlierer bei der Verlosung haben dann eine Startplatzgarantie bei Nachweis der Quali-Punkte.)
Gestern war ich noch beseelt davon, das ich beim 100km Jubiläumslauf (Röntgenlauf) als einer von 145 möglichen Startern dabei bin.
Heute muss ich damit fertig werden, das ich bei der Verlosung für einen Startplatz beim UTMB verloren habe.
Grüße
Michael
P.S. Ich hatte zwar im Vorfeld mit dieser Möglichkeit gerechnet und einen Plan B, sprich Ersatzlauf im Kopf, aber der holt mich gerade nicht aus dem Stimmungstief raus.
Der sichere Startplatz in 2011 beim UTMB hilft auch nicht. (Verlierer bei der Verlosung haben dann eine Startplatzgarantie bei Nachweis der Quali-Punkte.)
Montag, 18. Januar 2010
100km Jubiläums-Röntgenlauf - weiteres Highlight in 2010
Ein weiteres Highlight in 2010 ist nun perfekt!!!!
Nachdem die Anmeldung zum 100km Jubiläums-Röntgenlauf eröfffnet wurde und die "stille Post" anderer Ultraläufer auch mich erreichte, habe ich sofort die Online-Anmeldung durchgeführt.
Ursprünglich war dieser Termin auf den 10. Februar verschoben worden.
Bei einer begrenzten Teilnehmerzahl von 145 Läufer/innen wird das Limit bei diesem "einmaligen" Erlebnis schnell erreicht werden.
Die Woche fängt also schon sehr gut an!!
Grüße
Michael
Nachdem die Anmeldung zum 100km Jubiläums-Röntgenlauf eröfffnet wurde und die "stille Post" anderer Ultraläufer auch mich erreichte, habe ich sofort die Online-Anmeldung durchgeführt.
Ursprünglich war dieser Termin auf den 10. Februar verschoben worden.
Bei einer begrenzten Teilnehmerzahl von 145 Läufer/innen wird das Limit bei diesem "einmaligen" Erlebnis schnell erreicht werden.
Die Woche fängt also schon sehr gut an!!
Grüße
Michael
Dienstag, 12. Januar 2010
Verlosung beim UTMB - mehr Voranmelder als Startplätze
Eigentlich hatte ich meinen DNF (Did Not Finish)beim UTMB gedanklich schon verarbeitet, so dachte ich. In diesen Tage bekomme ich die "eigenen" Nackenschläge wieder zu spüren.
Denn der UTMB ist mittlerweile zu mehr als 140% (Stand 11.01.2010) ausgebucht!!
Hätte ich bei der Hälfte der Strecke in Courmayeur nicht aufgegeben, müsste ich jetzt nicht zittern, ob ich für 2010 eine 2. Chance bekomme.
(Zumal unsere Wohngemeinschaft aus 2009 auch in 2010 wiederholt wird und nun alle 3 über die UTMB-Distanz an den Start gehen wollen, aber dazu benötigen wir alle das nötige Losglück!!!!!)
Denn ursprünglich war für Ende August diesen Jahres ein Lauf im Burgenland (Österreich) geplant!! Den "Race across Burgenland" hatte ich schon auf unbestimmte Zeit verschoben, da auch 2011 + 2012 schon grob die Highlights existieren.
Nun wird der Lauf doch wieder aktueller denn je, sollte ich .......
Nein, ich bleibe positiv gestimmt, wie sonst eigentlich auch!!! Ich werde am Mont Blanc dabei sein!!!!
Am 13.01.2010 ist Anmeldeschluss für den UTMB, wie auch für den CCC, den PTL und den TDS, wobei für den letzten und jüngsten Lauf im Rahmen der Wettbewerbe am Mont Blanc noch jede Menge freie Plätze vorhanden sind.
Aber der gehört für mich nicht zur Kategorie "Laufträume".
Grüße
Michael
Denn der UTMB ist mittlerweile zu mehr als 140% (Stand 11.01.2010) ausgebucht!!
Hätte ich bei der Hälfte der Strecke in Courmayeur nicht aufgegeben, müsste ich jetzt nicht zittern, ob ich für 2010 eine 2. Chance bekomme.
(Zumal unsere Wohngemeinschaft aus 2009 auch in 2010 wiederholt wird und nun alle 3 über die UTMB-Distanz an den Start gehen wollen, aber dazu benötigen wir alle das nötige Losglück!!!!!)
Denn ursprünglich war für Ende August diesen Jahres ein Lauf im Burgenland (Österreich) geplant!! Den "Race across Burgenland" hatte ich schon auf unbestimmte Zeit verschoben, da auch 2011 + 2012 schon grob die Highlights existieren.
Nun wird der Lauf doch wieder aktueller denn je, sollte ich .......
Nein, ich bleibe positiv gestimmt, wie sonst eigentlich auch!!! Ich werde am Mont Blanc dabei sein!!!!
Am 13.01.2010 ist Anmeldeschluss für den UTMB, wie auch für den CCC, den PTL und den TDS, wobei für den letzten und jüngsten Lauf im Rahmen der Wettbewerbe am Mont Blanc noch jede Menge freie Plätze vorhanden sind.
Aber der gehört für mich nicht zur Kategorie "Laufträume".
Grüße
Michael
Montag, 11. Januar 2010
Rest-Planung......
Hallo,
so, nachdem ich das Thema Begleitung auf der TTdR in den letzten Wochen etwas vernachlässigt habe, muss ich es nun wieder heraufholen, da ich noch "weiße Flecken" auf der Strecke habe.
Sind zwar immer noch 4 Monate, aber die werden jetzt wohl so an mir vorbeirauschen!!!
Zudem ist noch nicht geklärt, ob jeder sein eigenes Fahrrad nimmt?!? Hat unter Umständen Vorteile, wen ich an den Rückweg denke oder an das Erreichen eines anderen Zieles, nach der Begleitung.
Es gibt eine PN an alle bereits feststehenden Begleiter und an die noch offenen,
da ich hier nicht abschätzen kann, das alle hier den Fortschritt begleiten!!!
Falls sonst jemand Interesse hat, "Bitte" ruhig melden, auch die mehrfache Begleitung ist interessant, bzw. vielleicht möchte ja auch jemand ein Teilstück mitlaufen!!
Zudem müsste ich wissen, ob dann mein/e potentiellen letzten Begleiter im Zielort (Jugendherberge) mit übernachten, oder nicht. Denn jetzt im Januar ist Zahltag für den Wettbewerg und Reservierung der Übernachtungsmöglichkeit!!!
Grüße
Michael
P.S. Eine kleine Party als "Danke-schön" folgt dann, wenn ich mich nach der TTdR und dem unmittelbaren 1-wöchigen Urlaub auf Zypern wieder bewegen kann. ;-)
-----------
Nachtrag der evtl. Durchgangszeiten zur besseren Orientierung für interessierte Fahrrad-Begleiter!!!
(Warum der erste Verpflegungspunkt sich von der KM-Angabe des Ortes unterscheidet, weiß ich noch nicht, diese Liste habe ich vom Veranstalter übernommen.)
Ausrüstung
ToMe (Torsten) -> eigenes Fahrrad und eigene Satteltaschen
Packtaschen -> habe ich für die restlichen Begleiter bei Radwechsel
Fahrrad -> ideal wäre, wenn jeder Begleiter sein eigenes dabei hat / Größenunterschiede
(Zur Not habe ich aber auch ein Trekkingrad, incl. einstellbaren Luftsattel
Ersatzschlauch/Mantel/Flickzeug -> dito
Werkzeug -> habe ich
Licht -> habe ich
Getränke-/Flaschenhalter (Rahmen) -> ?!? ich suche nach einer flexiblen Variante
....weiteres ?!?
(Durchaus möglich, das ich mit einem reinen Trinkrucksack laufe, da ich dabei eindeutig mehr trinke, aber das werde ich bis dahin noch reichlich testen können.)
Update:
Liste der Radbegleiter (Streckenabschnitt, -länge noch offen)
viermärker (Walter) offen
ToMe (Torsten) 6-8 Stunden möglich -> verplant!!
laufjoe (Joe) (sofern er sich nicht selber zum Bambinilauf oder mehr anmeldet.)
Dodger (Peter) -> Zwischen Wickede / Echthausen und Arnsberg -> verplant!!
CentralParker (Guntram) Reserveliste -> flexibel was Zeit und Ort betrifft
Rennente (Yvonne) Reserveliste -> Hagen/Bochum/Kemnade/Wetter
(Update von Hengsteysee - Kemnader See) mit Fragezeichen/Rückfrage?!? -> (verplant)
jeck (Thomas) VP Kemnader See - Baldeneysee ?!? -> verplant!!
Strecke: Start an der Ruhrquelle um 08:00 Uhr
Von - Nach - KM-Stand
(Winterberg - Ruhrquelle; 2,5km ) Torsten -> 8 Stunden
Ruhrquelle - Assinghausen; 15km Torsten
Assinghausen - Olsberg; 25km Torsten
Olsberg - Bestwig; 32km Torsten
Verpflegungspunkt (VP) Bestwig KM 30
Bestwig - Meschede; 40km Torsten
Meschede - Freienol; 50km Torsten
Freienol - Arnsberg; 60km Torsten -> bis Arnsberg ca. 8 Std.?! bis 16:30 Uhr
Verpflegungspunkt (VP) Freizeitbad NASS km76 -> Start TTdR160
Arnsberg - Neheim; 80km Peter -> ab Arnsberg bis Wickede
Neheim - Wickede; 92km Peter -> ab Arnsberg bis Wickede bis ca. 21 Uhr
Wickede - Fröndenberg; 100km offen ab ca. 21 Uhr
Fröndenberg - Schwerte; 120km
Schwerte - Westhofen; 125km
Westhofen - Hagen (Hengsteysee); 130km
Verpflegungspunkt (VP)Hengsteysee DLRG Wache Hagen -> Start TTdR100
Hagen - Herdecke; 135km Yvonne + Schatzi (Auto + laufende Begleitung)
Herdecke - Harkortsee; 137km Yvonne + Schatzi (Auto + laufende Begleitung)
Harkortsee - Wetter; 140km Yvonne + Schatzi (Auto + laufende Begleitung)
Wetter - Witten-Bommern; 147km Yvonne + Schatzi (Auto + laufende Begleitung)
Umgehung der Fähre Hardenstein (Nachts kein Fährbetrieb) - Kleiner Umweg über die Kaiserroute; 151km Yvonne + Schatzi (Auto + laufende Begleitung)
Bommern - Bochum (Kemnader See); 155km Yvonne + Schatzi (Auto + laufende Begleitung)
155km Verpflegungspunkt (VP) Kemnader See
Kemnader See Hattingen-Blankenstein; 160km Thomas
Hattingen - Bochum-Dahlhausen; 175km Thomas
Bochum - Essen (Baldeney See); 190km Thomas
Baldeney See - Essen-Werden; 195km
Werden - Essen-Kettwig; 205km
Verpflegungspunkt (VP) A52 Brücke KM207
Kettwig - Mülheim a.d. Ruhr; 215km
Mülheim - Oberhausen; 220km
Oberhausen - Duisburg-Ruhrort; 227km
Ruhrort; 230km - Rheinmündung (Rheinorange)
(Die Kilometerangaben entsprechen denen im Kartenmaterial. Die fehlenden 2.5 Kilometer zwischen Winterberg und Ruhrquelle werden später durch Alternativrouten wieder reingeholt.)
so, nachdem ich das Thema Begleitung auf der TTdR in den letzten Wochen etwas vernachlässigt habe, muss ich es nun wieder heraufholen, da ich noch "weiße Flecken" auf der Strecke habe.
Sind zwar immer noch 4 Monate, aber die werden jetzt wohl so an mir vorbeirauschen!!!
Zudem ist noch nicht geklärt, ob jeder sein eigenes Fahrrad nimmt?!? Hat unter Umständen Vorteile, wen ich an den Rückweg denke oder an das Erreichen eines anderen Zieles, nach der Begleitung.
Es gibt eine PN an alle bereits feststehenden Begleiter und an die noch offenen,
da ich hier nicht abschätzen kann, das alle hier den Fortschritt begleiten!!!
Falls sonst jemand Interesse hat, "Bitte" ruhig melden, auch die mehrfache Begleitung ist interessant, bzw. vielleicht möchte ja auch jemand ein Teilstück mitlaufen!!
Zudem müsste ich wissen, ob dann mein/e potentiellen letzten Begleiter im Zielort (Jugendherberge) mit übernachten, oder nicht. Denn jetzt im Januar ist Zahltag für den Wettbewerg und Reservierung der Übernachtungsmöglichkeit!!!
Grüße
Michael
P.S. Eine kleine Party als "Danke-schön" folgt dann, wenn ich mich nach der TTdR und dem unmittelbaren 1-wöchigen Urlaub auf Zypern wieder bewegen kann. ;-)
-----------
Nachtrag der evtl. Durchgangszeiten zur besseren Orientierung für interessierte Fahrrad-Begleiter!!!
(Warum der erste Verpflegungspunkt sich von der KM-Angabe des Ortes unterscheidet, weiß ich noch nicht, diese Liste habe ich vom Veranstalter übernommen.)
Ausrüstung
ToMe (Torsten) -> eigenes Fahrrad und eigene Satteltaschen
Packtaschen -> habe ich für die restlichen Begleiter bei Radwechsel
Fahrrad -> ideal wäre, wenn jeder Begleiter sein eigenes dabei hat / Größenunterschiede
(Zur Not habe ich aber auch ein Trekkingrad, incl. einstellbaren Luftsattel
Ersatzschlauch/Mantel/Flickzeug -> dito
Werkzeug -> habe ich
Licht -> habe ich
Getränke-/Flaschenhalter (Rahmen) -> ?!? ich suche nach einer flexiblen Variante
....weiteres ?!?
(Durchaus möglich, das ich mit einem reinen Trinkrucksack laufe, da ich dabei eindeutig mehr trinke, aber das werde ich bis dahin noch reichlich testen können.)
Update:
Liste der Radbegleiter (Streckenabschnitt, -länge noch offen)
viermärker (Walter) offen
ToMe (Torsten) 6-8 Stunden möglich -> verplant!!
laufjoe (Joe) (sofern er sich nicht selber zum Bambinilauf oder mehr anmeldet.)
Dodger (Peter) -> Zwischen Wickede / Echthausen und Arnsberg -> verplant!!
CentralParker (Guntram) Reserveliste -> flexibel was Zeit und Ort betrifft
Rennente (Yvonne) Reserveliste -> Hagen/Bochum/Kemnade/Wetter
(Update von Hengsteysee - Kemnader See) mit Fragezeichen/Rückfrage?!? -> (verplant)
jeck (Thomas) VP Kemnader See - Baldeneysee ?!? -> verplant!!
Strecke: Start an der Ruhrquelle um 08:00 Uhr
Von - Nach - KM-Stand
(Winterberg - Ruhrquelle; 2,5km ) Torsten -> 8 Stunden
Ruhrquelle - Assinghausen; 15km Torsten
Assinghausen - Olsberg; 25km Torsten
Olsberg - Bestwig; 32km Torsten
Verpflegungspunkt (VP) Bestwig KM 30
Bestwig - Meschede; 40km Torsten
Meschede - Freienol; 50km Torsten
Freienol - Arnsberg; 60km Torsten -> bis Arnsberg ca. 8 Std.?! bis 16:30 Uhr
Verpflegungspunkt (VP) Freizeitbad NASS km76 -> Start TTdR160
Arnsberg - Neheim; 80km Peter -> ab Arnsberg bis Wickede
Neheim - Wickede; 92km Peter -> ab Arnsberg bis Wickede bis ca. 21 Uhr
Wickede - Fröndenberg; 100km offen ab ca. 21 Uhr
Fröndenberg - Schwerte; 120km
Schwerte - Westhofen; 125km
Westhofen - Hagen (Hengsteysee); 130km
Verpflegungspunkt (VP)Hengsteysee DLRG Wache Hagen -> Start TTdR100
Hagen - Herdecke; 135km Yvonne + Schatzi (Auto + laufende Begleitung)
Herdecke - Harkortsee; 137km Yvonne + Schatzi (Auto + laufende Begleitung)
Harkortsee - Wetter; 140km Yvonne + Schatzi (Auto + laufende Begleitung)
Wetter - Witten-Bommern; 147km Yvonne + Schatzi (Auto + laufende Begleitung)
Umgehung der Fähre Hardenstein (Nachts kein Fährbetrieb) - Kleiner Umweg über die Kaiserroute; 151km Yvonne + Schatzi (Auto + laufende Begleitung)
Bommern - Bochum (Kemnader See); 155km Yvonne + Schatzi (Auto + laufende Begleitung)
155km Verpflegungspunkt (VP) Kemnader See
Kemnader See Hattingen-Blankenstein; 160km Thomas
Hattingen - Bochum-Dahlhausen; 175km Thomas
Bochum - Essen (Baldeney See); 190km Thomas
Baldeney See - Essen-Werden; 195km
Werden - Essen-Kettwig; 205km
Verpflegungspunkt (VP) A52 Brücke KM207
Kettwig - Mülheim a.d. Ruhr; 215km
Mülheim - Oberhausen; 220km
Oberhausen - Duisburg-Ruhrort; 227km
Ruhrort; 230km - Rheinmündung (Rheinorange)
(Die Kilometerangaben entsprechen denen im Kartenmaterial. Die fehlenden 2.5 Kilometer zwischen Winterberg und Ruhrquelle werden später durch Alternativrouten wieder reingeholt.)
Donnerstag, 7. Januar 2010
Brocken Challenge und reichlich Schnee - leider erst in 1 Monat
Es ist ja schon eine halbe Ewigkeit her, das ich meinen letzten Marathon gelaufen bin, es war der Decke-Tönnes-Weihnachtsmaraton am 19.12.09 im "satten" Schnee und bei ordentlicher Kälte.
Wenn ich so in meinen Laufkalender gucke, ist es auch noch eine halbe Ewigkeit hin, bis ich wieder einen Lauf in schöner Landschaft und hoffentlich mit reichlich Schnee haben werde. Bis zur Brocken-Challenge dauert es noch 4 Wochen!!!!!
Im Januar bin ich zwar auch bei 2 Läufen dabei, aber ein Bahnlauf im Schnee oder Rodgau in "weiß" ist halt doch nicht so klasse wie ein Landschafts-Marathon in der Eifel oder ein Landschafts-Ultra im Harz!!!
Zu gerne würde ich am kommenden Samstag den "NEU" laufen, den Nord-Eifel-Ultra.
Allerdings bremse ich mich hier selbst und verzichte auf diesen Lauf, so gerne ich ihn in kleiner, geselliger Runde mitmachen wollte, denn das Jahr hat gerade erst angefangen.
Schnee hin oder her!!!! (Aber nur sehr schweren Herzens.)
Grüße
Michael
Wenn ich so in meinen Laufkalender gucke, ist es auch noch eine halbe Ewigkeit hin, bis ich wieder einen Lauf in schöner Landschaft und hoffentlich mit reichlich Schnee haben werde. Bis zur Brocken-Challenge dauert es noch 4 Wochen!!!!!
Im Januar bin ich zwar auch bei 2 Läufen dabei, aber ein Bahnlauf im Schnee oder Rodgau in "weiß" ist halt doch nicht so klasse wie ein Landschafts-Marathon in der Eifel oder ein Landschafts-Ultra im Harz!!!
Zu gerne würde ich am kommenden Samstag den "NEU" laufen, den Nord-Eifel-Ultra.
Allerdings bremse ich mich hier selbst und verzichte auf diesen Lauf, so gerne ich ihn in kleiner, geselliger Runde mitmachen wollte, denn das Jahr hat gerade erst angefangen.
Schnee hin oder her!!!! (Aber nur sehr schweren Herzens.)
Grüße
Michael
Montag, 21. Dezember 2009
Decke-Tönnes Weihnachtsmarathon bei -15 Grad am 19.12.09
Der Decke Tönnes Quasselmarathon 2009 ist kein Wettkampf, sondern ein Quassellauf.
Aus der Streckenbeschreibung kann man entnehmen, das er über 43,5 Kilometer verläuft und ca. 800 Höhenmeter zu bewältigen sind. Gelaufen wird gemeinsam im Tempo von 6:30 Minuten pro Kilometer und jeder Läufer muß seine Verpflegung selber mitbringen.
Übrigens ist der “Decke Tönnes”, so sagt der Rheinländer zum “Dicken Antonius”,
eine Wallfahrtskapelle zum Gedenken an den Heiligen Antonius. Und dieser Decke Tönnes ist der Schutzheilige aller Marathonläufer.
Es wurde in 2 Gruppen gestartet, einmal für Läufer/innen, die einen (Flach-)Marathon in unter 4 Stunden laufen können und einmal für Läufer/innen, die die Strecke in 4:30 Std. schaffen würden.
Bei -14 Grad starteten wir in Euskirchen bei herrlichstem Sonnenschein und reichlich Schnee. Jeder kannte die Verhältnisse und war dementsprechend gekleidet, bzw. ausgerüstet. Schnell verließen wir die Stadt und tauchten in die (Vor-)Eifel ein. Landschaftliche weiße Hügel tauchten vor uns auf und gaben den Blick auf kleinere Dörfer frei, die immer wieder gut für ein Motiv waren. Felder und Wiesen wurden entlang gelaufen, die vor uns niemand an diesem Tage gegangen war, da wir zuerst unsere Spuren im Schnee hinterließen.
Das es dann doch soviel Schnee war, überraschte uns, denn die Laufschuhe versanken im Schnee. Andererseits war es auch wieder gut, weil dadurch die Trittsicherheit gewährleistet war. Einziges Problem bei diesem Lauf waren kühle Hände und ein kaltes Gesicht, sofern der Wind die Richtung wechselte und uns entgegenkam. Vorgesorgt hatten aber die meisten, indem sie Bufftücher ins Gesicht zogen.
Für manchen Spaziergänger muss das ja herrlich ausgesehen haben, wenn an ihnen eine kleine Gruppe von 8 Läufer/innen vorbeizog, die aussahen wie auf einer Polar-Expedition. :hihi:
Zwischendurch wurden wir aber doch 3 x kurz versorgt, 2 x war die Frau von unserem kundigen Streckenläufer “Willem” vor Ort. Leider konnte sie nicht öfters “holländische Waffeln” und warme Brühen verteilen, da sie mit ihrem Auto die verschneiten Straßen nicht mehr hinauf kam. Dennoch ein großes Lob für ihre Hilfsbereitschaft uns ein wenig zu versorgen.
An der Steinbachtalsperre war sie dann noch einmal!! :daumen:
Die Strecke war auf jeden Fall so schön, das es sich lohnt, diesen Marathon noch einmal zu einer anderen Jahreszeit zu laufen!!!
Übrigens hatten wir noch einen treuen vierbeinigen Husky-Mischling als Begleitung von Gerd. Der Hund war in seinem Element und selten von seinem Trieb die “Führungsrolle” zu übernehmen, abzuhalten. *gg*
Grüße
Michael
Aus der Streckenbeschreibung kann man entnehmen, das er über 43,5 Kilometer verläuft und ca. 800 Höhenmeter zu bewältigen sind. Gelaufen wird gemeinsam im Tempo von 6:30 Minuten pro Kilometer und jeder Läufer muß seine Verpflegung selber mitbringen.
Übrigens ist der “Decke Tönnes”, so sagt der Rheinländer zum “Dicken Antonius”,
eine Wallfahrtskapelle zum Gedenken an den Heiligen Antonius. Und dieser Decke Tönnes ist der Schutzheilige aller Marathonläufer.
Es wurde in 2 Gruppen gestartet, einmal für Läufer/innen, die einen (Flach-)Marathon in unter 4 Stunden laufen können und einmal für Läufer/innen, die die Strecke in 4:30 Std. schaffen würden.
Bei -14 Grad starteten wir in Euskirchen bei herrlichstem Sonnenschein und reichlich Schnee. Jeder kannte die Verhältnisse und war dementsprechend gekleidet, bzw. ausgerüstet. Schnell verließen wir die Stadt und tauchten in die (Vor-)Eifel ein. Landschaftliche weiße Hügel tauchten vor uns auf und gaben den Blick auf kleinere Dörfer frei, die immer wieder gut für ein Motiv waren. Felder und Wiesen wurden entlang gelaufen, die vor uns niemand an diesem Tage gegangen war, da wir zuerst unsere Spuren im Schnee hinterließen.
Das es dann doch soviel Schnee war, überraschte uns, denn die Laufschuhe versanken im Schnee. Andererseits war es auch wieder gut, weil dadurch die Trittsicherheit gewährleistet war. Einziges Problem bei diesem Lauf waren kühle Hände und ein kaltes Gesicht, sofern der Wind die Richtung wechselte und uns entgegenkam. Vorgesorgt hatten aber die meisten, indem sie Bufftücher ins Gesicht zogen.
Für manchen Spaziergänger muss das ja herrlich ausgesehen haben, wenn an ihnen eine kleine Gruppe von 8 Läufer/innen vorbeizog, die aussahen wie auf einer Polar-Expedition. :hihi:
Zwischendurch wurden wir aber doch 3 x kurz versorgt, 2 x war die Frau von unserem kundigen Streckenläufer “Willem” vor Ort. Leider konnte sie nicht öfters “holländische Waffeln” und warme Brühen verteilen, da sie mit ihrem Auto die verschneiten Straßen nicht mehr hinauf kam. Dennoch ein großes Lob für ihre Hilfsbereitschaft uns ein wenig zu versorgen.
An der Steinbachtalsperre war sie dann noch einmal!! :daumen:
Die Strecke war auf jeden Fall so schön, das es sich lohnt, diesen Marathon noch einmal zu einer anderen Jahreszeit zu laufen!!!
Übrigens hatten wir noch einen treuen vierbeinigen Husky-Mischling als Begleitung von Gerd. Der Hund war in seinem Element und selten von seinem Trieb die “Führungsrolle” zu übernehmen, abzuhalten. *gg*
Grüße
Michael
Freitag, 18. Dezember 2009
Doppeljubiläum - hätte fast geklappt!!!!
Mitte 2008 fiel mir auf, das ich bei weiterer regelmäßiger Teilnahme schon in 2009 mein kleines Jubiläum feiern könnte. Aber dann kamen einige Laufhighlights dazwischen und ich musste gezwungener Maßen eine Pause einlegen, da sich die Termine zu nah überschneiden würden.
Läuferisch bin ich 2008 etwas durchgestartet und habe an 12 Marathon-, bzw. Ultraläufen teilgenommen. Die Planung sah für 2009 etwas ähnliches vor. Mitte 2009 stellte ich dann fest, das ich durchaus in diesem Jahr noch meinen 50. Marathon absolvieren könnte. Ich rechnete die noch verbleibenden Monate aus und deren geplanten Läufe und kam bereits mit dem Röntgenlauf Ultra auf die 50. Distanz.
Aber dann kamen die DNF´s beim Kölnpfad, beim UTMB und beim 63er in Köln!!!
Es standen aber noch der KiLL50, der Siebengebirgsmarathon und der Decke-Tönnes Marathon aus, somit würde ich es dennoch schaffen. Aus dem Siebengebirgsmarathon wurde der Glühwein-Marathon bei den Endorphinjunkies aus Dortmund.
Den Decke-Tönnes Weihnachtsmarathon laufe ich nun am 19.12.09, bei vorhergesagten -4 Grad und gefühlten -9 Grad. *bibber*
Es wird mein 50. Marathon (incl. diverser Ultra´s) sein.
17 Marathon- und Ultraläufe sind es dann doch in 2009 gewesen, ohne die DNF´s!!!!
Mein 2. Jubiläum werde ich leider nicht mehr in diesem Jahr schaffen, da ich wieder 2 Termine in 2009 canceln musste.
Aber im letzten Monat war ich zum 49. Mal Blutspenden und im Februar 2010 schiebe ich das 2. kleine 50er Jubiläum nach!!!! Glücklicherweise ist der Termin nach dem Brocken-Challenge!!
Grüße
Michael
Läuferisch bin ich 2008 etwas durchgestartet und habe an 12 Marathon-, bzw. Ultraläufen teilgenommen. Die Planung sah für 2009 etwas ähnliches vor. Mitte 2009 stellte ich dann fest, das ich durchaus in diesem Jahr noch meinen 50. Marathon absolvieren könnte. Ich rechnete die noch verbleibenden Monate aus und deren geplanten Läufe und kam bereits mit dem Röntgenlauf Ultra auf die 50. Distanz.
Aber dann kamen die DNF´s beim Kölnpfad, beim UTMB und beim 63er in Köln!!!
Es standen aber noch der KiLL50, der Siebengebirgsmarathon und der Decke-Tönnes Marathon aus, somit würde ich es dennoch schaffen. Aus dem Siebengebirgsmarathon wurde der Glühwein-Marathon bei den Endorphinjunkies aus Dortmund.
Den Decke-Tönnes Weihnachtsmarathon laufe ich nun am 19.12.09, bei vorhergesagten -4 Grad und gefühlten -9 Grad. *bibber*
Es wird mein 50. Marathon (incl. diverser Ultra´s) sein.
17 Marathon- und Ultraläufe sind es dann doch in 2009 gewesen, ohne die DNF´s!!!!
Mein 2. Jubiläum werde ich leider nicht mehr in diesem Jahr schaffen, da ich wieder 2 Termine in 2009 canceln musste.
Aber im letzten Monat war ich zum 49. Mal Blutspenden und im Februar 2010 schiebe ich das 2. kleine 50er Jubiläum nach!!!! Glücklicherweise ist der Termin nach dem Brocken-Challenge!!
Grüße
Michael
Montag, 14. Dezember 2009
Sonntag -> früh aufstehen und Spaß haben?!? ;-)
Sonntag, der 13.12.09 war wieder so ein Tag, wo ich mich (nicht wirklich) ernsthaft frage, ob es echt nötig ist, sich um 5:15 Uhr ins Auto zu setzen und 100km in Richtung Schwerte bei Dortmund zu fahren, um dann gegen 06:30 Uhr mit ca. 10 Läufern/Läuferinnen einen Glühwein-Marathon zu bestreiten.
Schöne und profilierte Strecke, die sich da “Mattin” (vom Veranstalter der Endorphinjunkies aus Dortmund) hat einfallen lassen. Meine Schuhe sind zwar nach dem Marathon gefühlt ein Kilo (Matsch) schwerer gewesen, aber damit muss man in dieser Jahreszeit ja rechnen. Passend zum Glühwein-Marathon war das Wetter mit 0,5 Grad genau richtig.
Nach 27km kehrten wir an den Ausgangspunkt zurück, um dann mit den Läufern/Läuferinnen des 5. Glühweinlauf gemeinsam (unsere letzten) 16km zu laufen.
Es blieben ca. 10 Minuten um sich umzuziehen.
Kein Zeitdruck, lockere Atmosphäre und weitere kleinere Hügel erwarteten uns, incl. des “Junkie-Hill”, wo die “Bergwertung” ausgetragen wurde.
Das aufgebaute Buffet war der “Hammer”, wenn man bedenkt, das es sich hier um einen Lauf handelt, der “offiziell” nix kostet. Der Bitte um einen Obolus für die Vereinskasse wurde reichlich gefolgt!!!!
Leider konnte/durfte ich nur wenig vom Glühwein kosten, aber der Kinderpunsch und der Kakao, bzw. Kaffee haben zwischendurch ordentlich gewärmt.
Grüße
Michael
P.S. Im Nachhinein bin ich froh, das es mit dem Siebengebirgsmarathon nicht geklappt hat, denn die “Junkies” sind eine lustige/tolle Truppe, die eine klasse Doppel-Veranstaltung organisiert haben. Klasse, das ich dabei sein konnte!!!
Schöne und profilierte Strecke, die sich da “Mattin” (vom Veranstalter der Endorphinjunkies aus Dortmund) hat einfallen lassen. Meine Schuhe sind zwar nach dem Marathon gefühlt ein Kilo (Matsch) schwerer gewesen, aber damit muss man in dieser Jahreszeit ja rechnen. Passend zum Glühwein-Marathon war das Wetter mit 0,5 Grad genau richtig.
Nach 27km kehrten wir an den Ausgangspunkt zurück, um dann mit den Läufern/Läuferinnen des 5. Glühweinlauf gemeinsam (unsere letzten) 16km zu laufen.
Es blieben ca. 10 Minuten um sich umzuziehen.
Kein Zeitdruck, lockere Atmosphäre und weitere kleinere Hügel erwarteten uns, incl. des “Junkie-Hill”, wo die “Bergwertung” ausgetragen wurde.
Das aufgebaute Buffet war der “Hammer”, wenn man bedenkt, das es sich hier um einen Lauf handelt, der “offiziell” nix kostet. Der Bitte um einen Obolus für die Vereinskasse wurde reichlich gefolgt!!!!
Leider konnte/durfte ich nur wenig vom Glühwein kosten, aber der Kinderpunsch und der Kakao, bzw. Kaffee haben zwischendurch ordentlich gewärmt.
Grüße
Michael
P.S. Im Nachhinein bin ich froh, das es mit dem Siebengebirgsmarathon nicht geklappt hat, denn die “Junkies” sind eine lustige/tolle Truppe, die eine klasse Doppel-Veranstaltung organisiert haben. Klasse, das ich dabei sein konnte!!!
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Dank an die Endorphinjunkies!!!! ;-) Marathon-Glücksgriff
Manchmal lohnt es sich doch, auf den Homepages der Veranstalter/Lauftreffs/Vereine etwas länger zu verweilen und eben nicht nur Ausschreibung und Online-Anmeldung auszufüllen, bzw. evtl. auszudrucken!!!
So geschehen bei den Endorphinjunkies aus Dortmund, wo ich mich zum Glühwein-Marathon am 13.12.09 angemeldet habe.
Neugierig, was denn so unter “Terminen” steht, habe ich mir 2010 näher angeguckt und konnte dort eine Übersicht von Veranstaltungen sehen und welcher “Junkie” dort teilnimmt.
Ich bin sofort im Januar hängengeblieben, denn dort stand etwas vom 1. Meller Bahnmarathon.
Neugierig habe ich dann den Link aktiviert und bin bei einem Einladungslauf gelandet, der Mitte Januar auf einer Bahn absolviert wird. Das wäre es, einen besseren Test für den 48er im Juli könnte ich doch nicht absolvieren, zumal ich nicht alleine laufen würde!!!!
Nun starte ich im Kreis der ca. 25 Teilnehmer/innen und kann mich über 105,5 zu absolvierende Runden beim 1. Meller Bahnmarathon (Freundschaftslauf) am 16.01.10 freuen.
So etwas integriere ich doch gerne in den Trainingsplan, statt am Sonntag alleine auf der Bahn viel weniger Runden zu drehen. Da laufe ich gerne etwas länger.
Grüße
Michael
P.S. Da es sich hierbei um einen Premieren-Marathon handelt, nehme ich den zusätzlich als “kleiner Jäger und Sammler” natürlich gerne mit.
So geschehen bei den Endorphinjunkies aus Dortmund, wo ich mich zum Glühwein-Marathon am 13.12.09 angemeldet habe.
Neugierig, was denn so unter “Terminen” steht, habe ich mir 2010 näher angeguckt und konnte dort eine Übersicht von Veranstaltungen sehen und welcher “Junkie” dort teilnimmt.
Ich bin sofort im Januar hängengeblieben, denn dort stand etwas vom 1. Meller Bahnmarathon.
Neugierig habe ich dann den Link aktiviert und bin bei einem Einladungslauf gelandet, der Mitte Januar auf einer Bahn absolviert wird. Das wäre es, einen besseren Test für den 48er im Juli könnte ich doch nicht absolvieren, zumal ich nicht alleine laufen würde!!!!
Nun starte ich im Kreis der ca. 25 Teilnehmer/innen und kann mich über 105,5 zu absolvierende Runden beim 1. Meller Bahnmarathon (Freundschaftslauf) am 16.01.10 freuen.
So etwas integriere ich doch gerne in den Trainingsplan, statt am Sonntag alleine auf der Bahn viel weniger Runden zu drehen. Da laufe ich gerne etwas länger.
Grüße
Michael
P.S. Da es sich hierbei um einen Premieren-Marathon handelt, nehme ich den zusätzlich als “kleiner Jäger und Sammler” natürlich gerne mit.
Montag, 7. Dezember 2009
Planen, planen, planen und dann auch noch laufen!! ;-)
Ich hangel mich gerade gedanklich von einer Aktion zur nächsten in 2010!!! Hauptaugenmerk haben natürlich die 4 bereits mehrfach erwähnten Läufe. Aber um diese herum, kann man einiges an Aufbau-, Trainings-, oder “wie auch immer”-läufe machen.
Am letzen WE habe ich mich intensiv mit dem Jahreskalender 2010 beschäftigt und neben den genannten Läufen noch nach weitere Läufen bezüglich der Aktion 16 Bundesländer - 16 Monate - 16 Marathons gesucht.
Ursprünglich war sowieso geplant, längere Läufe (mind. Marathonlänge) als Vorbereitung zu integrieren. Da kommt die Bundesländer-Aktion genau richtig!!!
Die Planung war mehr als interessant, zumal ich die großen Stadtmarathon´s eigentlich aussen vor lassen möchte und nun auf einige Läufe gestoßen bin, die mir sonst vielleicht entgangen wären.
Vorteilhaft ist zudem, das im überschaubaren Netzwerk der Ultraläufer viele kleinere Marathonläufe/Einladungsläufe bekannt sind und auch weitergegeben werden.
So habe ich jetzt vor der TTdR230 einige längere laaaangsame Einheiten fix im Kalender!!!!
Somit wird die Vorbereitung wesentlich gezielter und der Spaß an der Aktion läuft praktisch nebenher.
Die Zuversicht mindestens ein Dutzend der Bundesländer zu schaffen ist mehr als vorhanden.
Grüße
Michael
P.S. Aktuell habe ich 2 Bundesländer, von Jan - März kommen mind. 3 weitere dazu!!
Am letzen WE habe ich mich intensiv mit dem Jahreskalender 2010 beschäftigt und neben den genannten Läufen noch nach weitere Läufen bezüglich der Aktion 16 Bundesländer - 16 Monate - 16 Marathons gesucht.
Ursprünglich war sowieso geplant, längere Läufe (mind. Marathonlänge) als Vorbereitung zu integrieren. Da kommt die Bundesländer-Aktion genau richtig!!!
Die Planung war mehr als interessant, zumal ich die großen Stadtmarathon´s eigentlich aussen vor lassen möchte und nun auf einige Läufe gestoßen bin, die mir sonst vielleicht entgangen wären.
Vorteilhaft ist zudem, das im überschaubaren Netzwerk der Ultraläufer viele kleinere Marathonläufe/Einladungsläufe bekannt sind und auch weitergegeben werden.
So habe ich jetzt vor der TTdR230 einige längere laaaangsame Einheiten fix im Kalender!!!!
Somit wird die Vorbereitung wesentlich gezielter und der Spaß an der Aktion läuft praktisch nebenher.
Die Zuversicht mindestens ein Dutzend der Bundesländer zu schaffen ist mehr als vorhanden.
Grüße
Michael
P.S. Aktuell habe ich 2 Bundesländer, von Jan - März kommen mind. 3 weitere dazu!!
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Jäger und Sammler - jetzt doch etwas aktiver ;-)
So schnell ist noch nie ein Eintrag von mir Makulatur geworden. *lach*
Zumindest muss ich mich nun als Jäger und Sammler in ein etwas anderes Licht stellen. ;-)
Zufällig bin ich bei einem anderen Läufer auf die Aktion ->
16 Bundesländer - 16 Marathons - 16 Monate gestoßen.
Da habe ich gar nicht lange überlegt und mich spontan als Teilnehmer gemeldet.
Laufzeit ist von Oktober 2009 - Januar 2011 und wann welcher Marathon oder Ultra wo gelaufen wird, ist total egal. Näheres gibt es auf der Homepage.
2 Bundesländer konnte ich schon als erledigt abhaken, NRW und Niedersachsen.
Beim Überschlagen der geplanten Läufe in 2010 kam dann eine kleine Ernüchterung, denn ich konnte nur noch Sachsen mit dem Treppenlauf in Radebeul und Rheinland-Pfalz mit dem Keufelskopf-Ultra-Trail gedanklich notieren. Alle weiteren geplanten Läufe finden mehr oder weniger in NRW (Doppelstart in BonnTTdR230, 48er, Röntgenlauf) oder mit dem Brocken-Challenge in Niedersachsen.
Jetzt schiebe ich vielleicht doch noch im Januar den Rodgau-Ultra rein und muss mich nun speziell mal um die kleinen Bundesländer kümmern. Denn soviele Marathon- oder Ultraläufe werden dort bestimmt nicht stattfinden.
Finde ich gerade sehr interessant und erinnert mich an einige Läufer, die das in den Bundesstaaten der USA mal durchgezogen haben.
Wenn ich gerade dabei bin, fällt mir auf, das in meiner eigenen Laufkarte noch sehr viele Länder in Europa sogenannte weiße Flecken sind.
Grüße
Michael
Zumindest muss ich mich nun als Jäger und Sammler in ein etwas anderes Licht stellen. ;-)
Zufällig bin ich bei einem anderen Läufer auf die Aktion ->
16 Bundesländer - 16 Marathons - 16 Monate gestoßen.
Da habe ich gar nicht lange überlegt und mich spontan als Teilnehmer gemeldet.
Laufzeit ist von Oktober 2009 - Januar 2011 und wann welcher Marathon oder Ultra wo gelaufen wird, ist total egal. Näheres gibt es auf der Homepage.
2 Bundesländer konnte ich schon als erledigt abhaken, NRW und Niedersachsen.
Beim Überschlagen der geplanten Läufe in 2010 kam dann eine kleine Ernüchterung, denn ich konnte nur noch Sachsen mit dem Treppenlauf in Radebeul und Rheinland-Pfalz mit dem Keufelskopf-Ultra-Trail gedanklich notieren. Alle weiteren geplanten Läufe finden mehr oder weniger in NRW (Doppelstart in BonnTTdR230, 48er, Röntgenlauf) oder mit dem Brocken-Challenge in Niedersachsen.
Jetzt schiebe ich vielleicht doch noch im Januar den Rodgau-Ultra rein und muss mich nun speziell mal um die kleinen Bundesländer kümmern. Denn soviele Marathon- oder Ultraläufe werden dort bestimmt nicht stattfinden.
Finde ich gerade sehr interessant und erinnert mich an einige Läufer, die das in den Bundesstaaten der USA mal durchgezogen haben.
Wenn ich gerade dabei bin, fällt mir auf, das in meiner eigenen Laufkarte noch sehr viele Länder in Europa sogenannte weiße Flecken sind.
Grüße
Michael
Dienstag, 1. Dezember 2009
Jäger und Sammler - zumindest ein kleiner ;-)
Ich weiß gar nicht mehr, ob ich über das Thema "Jäger und Sammler" schon einmal geschrieben habe?!?
Zuweilen finde ich es richtig interessant bei einer Premiere mitlaufen zu dürfen. Aber ich suche nicht speziell danach oder führe eine Liste, wo und wann zum ersten Mal ein Marathon oder ein Ultralauf stattfindet.
Im Gegenteil, es reizt mich eher, wenn ich rein zufällig von einer Erstauflage oder einer Aktion lese oder höre und kläre dann für mich selbst, ob ich dabei sein will oder muss.
Besonders freue ich mich über die Einladungsläufe, die entweder einmalig stattfinden oder eben nur im kleinen Rahmen. Der 1. Hemsbacher Hardcore Silvester Marathon 2008 zählt ganz sicher dazu. Dieses Jahr ein Glühwein-Marathon von den Endorphinjunkies aus Dortmund!!
Im nächsten Jahr gibt es zwei Ultraläufe, bei denen ich zum Jäger und Sammler werden muss!!!!! Einmal beim 1. Internationalen Triple-Marathon und einmal beim "nur einmal stattfindenden" 100km Röntgenlauf zum Jubiläum.
Diese Läufe üben einen Reiz aus, unbedingt mitlaufen zu dürfen/müssen.
Grüße
Michael
P.S. Solange ich aber noch nicht 3-stellig bin, bleibe ich ein kleiner Jäger und Sammler.
Zuweilen finde ich es richtig interessant bei einer Premiere mitlaufen zu dürfen. Aber ich suche nicht speziell danach oder führe eine Liste, wo und wann zum ersten Mal ein Marathon oder ein Ultralauf stattfindet.
Im Gegenteil, es reizt mich eher, wenn ich rein zufällig von einer Erstauflage oder einer Aktion lese oder höre und kläre dann für mich selbst, ob ich dabei sein will oder muss.
Besonders freue ich mich über die Einladungsläufe, die entweder einmalig stattfinden oder eben nur im kleinen Rahmen. Der 1. Hemsbacher Hardcore Silvester Marathon 2008 zählt ganz sicher dazu. Dieses Jahr ein Glühwein-Marathon von den Endorphinjunkies aus Dortmund!!
Im nächsten Jahr gibt es zwei Ultraläufe, bei denen ich zum Jäger und Sammler werden muss!!!!! Einmal beim 1. Internationalen Triple-Marathon und einmal beim "nur einmal stattfindenden" 100km Röntgenlauf zum Jubiläum.
Diese Läufe üben einen Reiz aus, unbedingt mitlaufen zu dürfen/müssen.
Grüße
Michael
P.S. Solange ich aber noch nicht 3-stellig bin, bleibe ich ein kleiner Jäger und Sammler.
Montag, 30. November 2009
6 Monate bis zur TTdR230 -> Pfingsten 2010
Die Vorbereitung für den TTdR230 läuft, bisher habe ich mich nur für den UTMB so früh mit dem Training angefangen!!! Trainingstechnisch habe ich für den Lauf (UTMB) nicht viel falsch gemacht, alleine meine sonst so mentale Stärke hat mich verlassen.
Jetzt beschäftigt mich dies 6 Monate vor der TTdR!!! Meine Vorbereitungsläufe bis zum Mai habe ich gut durchdacht und geplant. Mehrere Marathonläufe und einige Ultraläufe werden als Training dienen, der Herbst und der kommende Winter werden zur Ausdauerverbesserung genützt. Im Frühjahr werden auch 1 - 2 100km-Läufe dabei sein.
Ich habe einen gewissen Druck, diesen Lauf zu finishen. Nicht nur, um den UTMB 2009 vergessen zu machen und mit einem Zieleinlauf gerüstet für den UTMB 2010 zu sein, sondern auch, weil der TTdR230 als Qualifikationslauf für 2 andere Läufe dient!!!!!!!!!
Ein Lauf in den USA und ein Lauf in Griechenland verlangen einen Lauf jenseits der 200km. Dies würde ich zwar mit dem 48er im Juli in Köln locker erreichen, aber dort werde ich sicherlich Pausen nach 24 Stunden zum Beispiel machen.
Ich hätte für mich persönlich nicht das Gefühl, das ich wie bei der TTdR durchgelaufen wäre. (Auch wenn ich bei dem Nonstoplauf Pausen an den VP´s mache oder dankbar bin, wenn ich verschnaufen kann, da die Radbegleiter wechseln. )
Ich werde also jeden Begleiter instruieren, mich anzutreiben!!!
So gesehen hat der TTdR230 mehr als eine Signalwirkung!!! Dennoch versuche ich mich nicht verrückt zu machen und irgendeinen künstlichen Druck entstehen zu lassen. Was irgendwie komisch klingt, wenn ich mir jetzt schon soviele Gedanken darüber mache.
Grüße
Michael
Jetzt beschäftigt mich dies 6 Monate vor der TTdR!!! Meine Vorbereitungsläufe bis zum Mai habe ich gut durchdacht und geplant. Mehrere Marathonläufe und einige Ultraläufe werden als Training dienen, der Herbst und der kommende Winter werden zur Ausdauerverbesserung genützt. Im Frühjahr werden auch 1 - 2 100km-Läufe dabei sein.
Ich habe einen gewissen Druck, diesen Lauf zu finishen. Nicht nur, um den UTMB 2009 vergessen zu machen und mit einem Zieleinlauf gerüstet für den UTMB 2010 zu sein, sondern auch, weil der TTdR230 als Qualifikationslauf für 2 andere Läufe dient!!!!!!!!!
Ein Lauf in den USA und ein Lauf in Griechenland verlangen einen Lauf jenseits der 200km. Dies würde ich zwar mit dem 48er im Juli in Köln locker erreichen, aber dort werde ich sicherlich Pausen nach 24 Stunden zum Beispiel machen.
Ich hätte für mich persönlich nicht das Gefühl, das ich wie bei der TTdR durchgelaufen wäre. (Auch wenn ich bei dem Nonstoplauf Pausen an den VP´s mache oder dankbar bin, wenn ich verschnaufen kann, da die Radbegleiter wechseln. )
Ich werde also jeden Begleiter instruieren, mich anzutreiben!!!
So gesehen hat der TTdR230 mehr als eine Signalwirkung!!! Dennoch versuche ich mich nicht verrückt zu machen und irgendeinen künstlichen Druck entstehen zu lassen. Was irgendwie komisch klingt, wenn ich mir jetzt schon soviele Gedanken darüber mache.
Grüße
Michael
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